Baunach

Baunach benötigt die Trendwende

Im Derby beim BBC Coburg peilen die Young Pikes nach vier Niederlagen in der ProB am Samstag wieder einen Sieg an.
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Felix Edwardsson (am Ball) und die Baunach Young Pikes hatten das Hinspiel gegen den BBC Coburg klar dominiert und in eigener Halle einen 78:57-Erfolg gefeiert. sportpress
Felix Edwardsson (am Ball) und die Baunach Young Pikes hatten das Hinspiel gegen den BBC Coburg klar dominiert und in eigener Halle einen 78:57-Erfolg gefeiert. sportpress

In der 2. Basketball-Liga ProB kommt es am Samstag zum Lokalderby zwischen dem BBC Coburg und den Baunach Young Pikes. Beginn in der Huk-Arena ist um 19 Uhr.

Für beide Teams gilt es, nach Niederlagenserien wieder in die Erfolgsspur zu kommen, um die für die Teilnahme an den Play-offs noch fehlenden Punkte zu holen. Zurzeit haben die Gastgeber einen Sieg mehr auf dem Konto als die Baunacher, die allerdings noch ein Nachholspiel bestreiten müssen.

Klare Sache im Hinspiel

Nach einer Serie von drei Niederlagen brennen die Schützlinge von Coach Ulf Schabacker, der auch im 44 Kilometer entfernten südlicheren Itztal bestens bekannt ist, darauf, sich für das deutliche 57:78 im Hinspiel zu revanchieren - und damit wahrscheinlich den Sprung in die Play-offs zu schaffen. Das gelang am vergangenen Wochenende noch nicht, als man nach einer schwachen ersten Halbzeit überraschend beim Schlusslicht Erfurt mit 81:92 unterlag.

Bester Werfer ist Princeton Onwas, der im Schnitt 17,4 Punkte pro Spiel erzielt, gefolgt von der französischen Nachverpflichtung Tidjan Keita (15,0) und Aufbauspieler Constantin Ebert (12,7). Knapp dahinter folgt Kapitän Christopher Wolf, der mit einem gebrochenen Finger wohl aussetzen muss, genauso wie auf Baunacher Seite sein Bruder Nico, für den die Saison nach einem Kreuzbandriss schon länger beendet ist.

Aggressiveres Auftreten

Dafür können die Gäste auf Elias Baggette, Brandon Tischler und Leon Bulic zurückgreifen, die bei der 70:93-Niederlage gegen Frankfurt erstmals wieder dabei waren. Nach teilweise längerer Verletzungspause konnten sie noch nicht entscheidende Akzente setzen, doch das dürfte in Coburg schon besser funktionieren, so dass Coach Mario Dugandzic auf eine längere Bank zurückgreifen kann, um nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg zu holen.

"Gegen Frankfurt war nicht alles schlecht, besonders auf die erste Halbzeit können wir aufbauen. Erneut treffen wir auf ausgezeichnete Importspieler wie Onwas oder Keita. Wir müssen lernen, diese Art von Spielern als Mannschaft zu kontrollieren. Coburg ist aber mittlerweile sehr gut aufgestellt, da müssen wir aggressiver auftreten", sagt der Trainer der Young Pikes.

Schließlich wissen die Verantwortlichen, dass man wohl noch mindestens einen Sieg braucht, um die Aufstiegsrunde zu erreichen, denn die Mitkonkurrenten aus Frankfurt, Ulm und München haben zuletzt Punkte geholt.

Andererseits ist das Mittelfeld der ProB Süd noch so eng zusammen, dass man mit einem Sieg in Coburg sogar wieder auf Platz 4 springen könnte. Für Spannung ist also gesorgt. red

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