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Basketball-Bundesliga: Spielbetrieb bis 30. April ausgesetzt

Liga und Vereine haben sich noch gegen einen vorzeitigen Abbruch der Saison ausgesprochen. Vorerst wurde die Frist verlängert.
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Nichts geht momentan in der Brose-Arena. Foto: Daniel Löb
Nichts geht momentan in der Brose-Arena. Foto: Daniel Löb

Ob in dieser Saison noch irgendwo in Deutschland ein Basketball durch die Hallen fliegt, darf aufgrund der Corona-Krise stark bezweifelt werden. Die unteren Ligen habe ihre Saison für beendet erklärt, in der Bundesliga aber besteht zumindest noch eine kleine Resthoffnung. Zu einem Abbruch der Saison konnten sich die Beteiligten am Mittwoch jedenfalls noch nicht durchringen, die Aussetzung der Spielzeit wurde vorerst bis zum 30. April erweitert. Hier die Pressemeldung von Brose Bamberg: "Am heutigen Mittwoch haben sich das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Basketball Bundesliga e.V., die Geschäftsführung der BBL GmbH und die 17 Clubs der Basketball Bundesliga in einer Videokonferenz zusammengeschaltet, um über die aktuelle Situation und den weiteren Umgang mit den behördlichen Anordnungen aufgrund des Corona-Virus zu beraten.

In sorgsamer Abwägung und unter Berücksichtigung der obersten Priorität, der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, wurde mit deutlicher Mehrheit beschlossen, den Spielbetrieb der Basketball Bundesliga bis mindestens zum 30. April 2020 weiter auszusetzen. Es bleibt das erklärte Ziel, die Saison 2019/2020 zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen, gegebenenfalls mit einem gekürzten respektive verdichteten Modus. Hierzu wird die BBL-Zentrale in den kommenden Wochen konkrete Varianten ausarbeiten, natürlich im Bewusstsein, dass diese auch von Dingen abhängig sind, die nicht in der Hand der BBL und ihrer Clubs liegen.

Die Clubs der BBL werden sich am 30.04.2020 - bei einer gravierenden Änderung der Lage und behördlichen Anordnungen gegebenenfalls auch früher - wieder zusammenschalten, um die dann aktuelle Lage und mögliche Szenarien sowie Handlungsoptionen erneut zu besprechen. Sofern möglich soll dann auch eine finale Entscheidung über den weiteren Saisonverlauf getroffen werden.

Wir bitten alle Basketball-Fans sowie die Partner der BBL und ihrer Clubs weiterhin um Verständnis für diese Vorgehensweise."

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