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Basketball

Bambergerinnen haben beim Primus in Heidelberg nichts zu verlieren

Die Zweitligadamen der DJK Don Bosco sind beim Aufstiegsanwärter gefordert.
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DJK-Coach Konstantin Hammerl wird auch in Heidelberg versuchen, den Bamberger Talenten wie Jana Barth (rechts) genügend Spielzeit zu verschaffen. Foto: sportpress
DJK-Coach Konstantin Hammerl wird auch in Heidelberg versuchen, den Bamberger Talenten wie Jana Barth (rechts) genügend Spielzeit zu verschaffen. Foto: sportpress

Übermütig werden die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg (2.) am Samstag sicher nicht in die Groß-, Residenz- , Barock- und Universitätsstadt am Neckar fahren. Zu klar sind die Rollen verteilt, wenn die Mannschaft von Trainer Konstantin Hammerl um 17.30 Uhr in der 2. Liga Süd bei den ungeschlagenen BasCats des USC Heidelberg zu Gast ist, die mit aller Macht in die Bundesliga zurückstreben. Zu heftig war der Rückschlag nach acht Siegen zuvor mit dem 81:86 nach Verlängerung jüngst beim Aufsteiger in Schwabach. Vielleicht kam die Ernüchterung zur rechten Zeit. "Das war hoffentlich eine lehrreiche Niederlage", war Hammerls prompte Reaktion.

Um überhaupt eine Chance in der ISSW-Halle 700 im Neuenheimer Feld zu haben, müssen die DJK-Korbjägerinnen schon Saisonbestleistung abrufen. Klar zeigte ihnen die Truppe von Trainer Dennis Czygan beim 71:92 im Hinspiel Mitte Oktober in der Bamberger "Blauen" die Grenzen auf. Beim 28:51 zur Halbzeit war die Partie bereits gelaufen, nach der Pause wechselte Czygan munter durch. Das war beim 85:57 der Heidelbergerinnen zuletzt gegen den Neuling BSG Ludwigsburg anders. In der Abwehr zunächst nicht aggressiv genug, lag der USC beim Seitenwechsel gar mit 33:34 zurück. Wenn nun der Verfolger zu Gast ist, dürften die BasCats jedoch wieder konzentrierter starten. Im Hinspiel war DJK-Centerin Victoria Waldner noch nicht mit von der Partie.

Czygan: Trefferquote verbessern

Der Heidelberger Coach ließ wissen: "Wir wussten, dass man Ludwigsburg nicht im Vorbeigehen schlägt. Das Team war ein guter Gradmesser für Bamberg am Samstag. Wir haben zunächst versucht, mit unserer normalen Verteidigung zu spielen, das hat jedoch nicht geklappt. Die Abstimmung haben wir in der Pause besprochen. Folglich lief es in der Verteidigung besser, und so wurde auch die Offensive besser. Die Trefferquote müssen wir im Hinblick auf das Spiel gegen Bamberg noch verbessern."

Die neuen US-Amerikanerinnen im USC-Trikot, Pele Gianotti (15,1 Punkte pro Spiel im Schnitt/8,1 Rebounds) und Olivia Nash (14,0/10,5) haben sich längst bewährt. Zusammen mit Rachel Arthur (13,3 Punkte), Helena Chatzitheodoros, Britta Daub und Anne Zipser garantieren sie zuvorderst die Heidelberger Siege.

Hammerl: müssen frisch sein

Für DJK-Coach Hammerl sind die bislang in elf Partien ungeschlagenen Heidelbergerinnen "das Team der Liga", das seine Begegnungen im Schnitt mit 29 Punkten Vorsprung gewonnen habe. "Sie spielen mit der Intensität und Schnelligkeit eines Erstligisten", weiß Hammerl. Sein Team habe beim Spitzenreiter nichts zu verlieren.

Er fordert von seinen Schützlingen trotz der Rolle des Außenseiters, sich der Herausforderung zu stellen und sich nicht zu verstecken. Hammerl: "Wir müssen voll konzentriert sein, psychisch und physisch frisch motiviert, und das über die vollen 40 Minuten!" Es gelte, im Spitzenspiel das Tempo und die Rebounds zu diktieren.

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