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Basketball

Bamberger Auftaktgegner Nymburk hat alle Ausländerstellen neu besetzt

Zum Start in die Champions League ist Brose Bamberg am Mittwoch beim tschechischen Rekordmeister zu Gast.
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Bryce Taylor, hier bewacht von Nymburks Jaromir Bohacik, ist einer von nur vier Bambergern, die im vergangenen Jahr beim 84:78-Erfolg in Prag dabei waren. Foto: Daniel Löb
Bryce Taylor, hier bewacht von Nymburks Jaromir Bohacik, ist einer von nur vier Bambergern, die im vergangenen Jahr beim 84:78-Erfolg in Prag dabei waren. Foto: Daniel Löb

Angesichts der weiten Reisen, die den Bamberger Basketballern in der Gruppe C der Champions League bevorstehen, ist der erste Auswärtstrip ein Katzensprung. Mit dem Bus ging es am Dienstagnachmittag nach Prag, wo der tschechische Meister ERA Nymburk seine Heimspiele im internationalen Wettbewerb austrägt und am Mittwoch (18.30 Uhr) die Mannschaft von Trainer Roel Moors empfängt.

Beide Teams trafen bereits in der vergangenen Saison aufeinander, beide Duelle entschieden die Bamberger für sich. Beide Konkurrenten sind aber nicht mit dem Vorjahr zu vergleichen. Nymburk hat lediglich seinen Kern um die fünf Nationalspieler Pavel Pumprla, Vojtech Hruban, Martin Peterka, Jaromir Bohacik und Martin Kriz, die mit Tschechien bei der Weltmeisterschaft in China überraschend bis ins Viertelfinale vorgestoßen waren und Sechster wurden, gehalten. Die Ausländerpositionen wurden allesamt neu besetzt. Flügelspieler Deishuan Booker (22 Jahre) und Center Zach Hankins (23) kamen aus der US-Collegeliga, Power Forward Hayden Dalton (23) vom dänischen Meister Bakken Bears und der Kapverde Ivan Almeida (30) vom polnischen Titelträger Anwil Wloclawek.

Nymburk will in die Play-offs

Nachdem Nymburk, das bereits zum vierten Mal in der Champions League am Start ist, in der vergangenen Saison die Play-offs als Gruppensiebter mit nur vier Siegen aus 14 Spielen klar verpasst hat, wollen die Tschechen diesmal die nächste Runde unbedingt erreichen. "Wir haben eine gute Mannschaft, die junge und erfahrene Spieler vereint. Wir glauben, dass wir gut abschneiden können", sagt Nationalspieler Peterka. Zuletzt gewann der Doublegewinner der vergangenen drei Jahre in der heimischen Liga klar mit 106:75 in Kolin. Wesentlich mehr Mühe hatten die Bamberger am Sonntag beim 99:96 nach Verlängerung in Weißenfels.

Durch den hart erkämpften Erfolg bleiben sie in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen und wollen am Mittwochabend auch das vierte Spiel in gegnerischer Halle für sich entscheiden. "Wir hatten in den letzten Partien viele gute Ansätze. Aber es gab auch noch viele Unstimmigkeiten, die gilt es zu weiter minimieren", meint Brose-Trainer Roel Moors.

Ähnlich sieht es Aufbauspieler Paris Lee: "Wir müssen lernen, kaltschnäuziger zu werden, die Spiele eher zuzumachen. Das fehlt uns noch ein bisschen."

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