Bamberg
Fußball

Bamberg lässt Chance zum 1:0 aus

Mit einem torlosen Remis trennten sich die beiden Fußball-Regionalligisten SV Heimstetten und der FC Eintracht Bamberg: Viel Kampf, viel Krampf, aber doch einige ansehnliche Torchancen bekamen die 400 Zuschauer zu sehen.
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Zufrieden war gestern Abend FCE-Trainer Petr Skarabela mit dem Punkt, den sein Team  in Heimstetten geholt hat. Foto: sportpress
Zufrieden war gestern Abend FCE-Trainer Petr Skarabela mit dem Punkt, den sein Team in Heimstetten geholt hat. Foto: sportpress
SV Heimstetten -
FC Eintracht Bamberg 0:0
Es war eine der Szenen im Fußball, die im Nachhinein noch bitter schmecken kann: Mitte der ersten Hälfte steckte Thomas Dotterweich den Ball mustergültig durch die Nahtstelle der ansonsten sehr stabilen Heimstettener Viererkette; Christoph Herl steuerte von halbrechts alleine auf SVH-Torwart Patrick Lehner zu - und dann knallte er den Ball ans Außennetz (24.).

Bambergs Coach Petr Skarabela schlug verärgert die Hände über dem Kopf zusammen und das zu Recht. Herl hatte nämlich noch die Option, den mitgelaufenen Alexander Deptalla zu bedienen, der die Kugel wohl bequem hätte einschieben können. Außerdem wäre die Führung zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen. Die Eintracht ließ bis dato keine Chancen für die Gastgeber zu. Dazu hätte Deptalla schon in der 6. Minute die Führung markieren können, als er seinerseits alleine vor Lehner auftauchte. So blieb die tolle Möglichkeit für Herl nur eines: ein Weckruf für Heimstetten.

Hugo Lopez verfehlte mit einem Freistoß den von Oliver Scheufens gehüteten Kasten nur knapp (27.), Marco Bläser schob den Ball nach schickem Zuspiel von Andreas Neumeyer ebenso knapp flach am linken Pfosten vorbei (30.). Nach einem Lopez-Freistoß verfehlte de la Motte per Kopf das Ziel. Ein Kopfball von Bläser landete in den Armen von Scheufens. Skarabelas aufmunternder Spruch kurz vor der Pause traf das schmeichelhafte Remis treffend: "Nichts passiert Jungs!"

Recht viel passierte nach Wiederanpfiff auch nicht mehr. Die Partie war mehr von Kampf geprägt als von spielerischem Glanz. Immerhin: Einige Torraumszenen gab es außer den vielen Fehlpässen auf beiden Seiten noch zu sehen. Bläser drückte ein flaches Zuspiel von Gianni Simari neben das Tor (50.). Bamberg hatte in zwei Kopfbällen von Thomas Seifert und einen gerade noch abgeblockten Schuss von Florian Pickel nach Zuspiel von Peter Heyer die besseren Chancen. Es blieb beim 0:0. Deshalb hatte die ausgelassene Großchance von Herl für Trainer Petr Skarabela gar nicht so einen bitteren Nachgeschmack: "Ich bin zufrieden. Wir waren in der Schlussviertelstunde überlegen und haben jetzt in zwei Spielen kein Gegentor kassiert und vier Punkte auf dem Konto. Und in Heimstetten werden sich noch andere Mannschaften schwer tun."


Die Statistik


SV Heimstetten: Lehner - Toy, Löppert, Paul, Siedlitzki, Simari, Lopez, de la Motte, Schneider (53. Oretan), Neumeyer (79. Carr), Bläser / FC Eintracht Bamberg: Scheufens - Kühnlein, Finnemann (85. Bechmann), Pickel, Gradl, Deptalla (72. Heyer), Herl, Kaiser, Dotterweich, Seifert, Gressel / SR: Lothar Ostheimer / Zuschauer: 400
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