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Basketball

Bamberg gegen Würzburg und Neues aus Australien

Die Würzburger "Haie" bringen zum Derby der 2. Damen-Liga Süd Verstärkung vom Fünften Kontinent mit nach Bamberg.
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Etliche heiße Derbys gegen Würzburg erlebte die erfahrene Kraft in Reihen der DJK Brose, Svenja Zeis (r.), bereits. Foto: sportpress
Etliche heiße Derbys gegen Würzburg erlebte die erfahrene Kraft in Reihen der DJK Brose, Svenja Zeis (r.), bereits. Foto: sportpress
Fränkisches Derby in der 2. Liga Süd der Basketballerinnen: Alle kennen sich, es gibt keine Geheimnisse, die Tagesform entscheidet. Dem ist nicht so, wenn die DJK Brose Bamberg (9.) am Samstag (17.30 Uhr) die BVUK. Sharks Würzburg (8.) in der Graf-Stauffenberg-Halle empfängt.
Kate Gaze heißt die neue Kraft in der Mannschaft der ehemaligen Bamberger Starspielerin und jetzigen Würzburger Trainerin Janet Fowler-Michel. Die bald 28-jährige australische Erstliga-Akteurin feierte ihr Debüt am letzten Samstag in der Feggrube bei der 66:73-Niederlage gegen die Rutronik Stars Keltern II (5.). Die Spielmacherin, die Ambitionen auf einen Arbeitsplatz in der Bundesliga hat, glänzte gleich mit 32 Punkten, darunter vier Dreier. Dass es für die Würzburgerinnen nicht zum Heimsieg reichte, lag an der US-Centerin Shaquilla Nunn aus dem Kelterner Erstliga-Kader, die nicht in den Griff zu bekommen war und die Unterfränkinnen mit 42 Punkten und 23 Rebounds quasi im Alleingang bezwang.
Zusätzlich motiviert gehen die Würzburgerinnen in das Frankenduell, da sie nach dem 73:84 zuvor beim TSV Speyer-Schifferstadt noch auf ihren ersten Erfolg im Jahr 2018 warten. Mit dem 63:61 gegen den Spitzenreiter Freiburg und dem 37:45 beim Verfolger in Bad Homburg nach großer Abwehrschlacht präsentierten sich die Bambergerinnen da schon etwas anders. Zum Vergleich: Bad Homburg schlug die Fowler-Michel-Truppe im Dezember mit 91:79, Freiburg unterlag sie mit 65:90.
Das Hinspiel in Würzburg im Oktober verloren die Bamberger Basketballerinnen mit 52:58, was Jessica Miller, die Trainerin der DJK Brose, nicht sonderlich erfreute. Sie sei absolut stinkig gewesen, blickt Sebastian Gut, der Sportliche Leiter der DJK Brose, zurück. Zu viele Ballverluste und drei in der entscheidenden Phase zugelassene Offensivrebounds wirkten sich aus.
Die Niederlage - es war die fünfte von fünf zum Start in die Saison - sei "völlig unnötig" gewesen. Gut sagt: "Wir haben in der Rückrunde nun gegen die vier besten Teams gespielt, zwei davon geschlagen. Von daher hat die Mannschaft sicher das Zeug dazu, noch ein paar positive Ergebnisse zu erzielen und Boden in der Tabelle gutzumachen."
DJK-Coach Jessie Miller ist vor dem prestigeträchtigen Derby ebenfalls positiv gestimmt: "Wenn wir wieder die starke Verteidigungsleistung wie in den letzten beiden Wochen bringen, werden wir es dem Angriff der Würzburgerinnen sicher schwer machen; auch mit ihrer neuen Australierin, die sich für die erste Liga empfehlen will. Zudem wollen wir uns für die Niederlage in der Vorrunde revanchieren."
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