Bamberg
Basketball-Bundesliga

Augustine Rubit sichert den Brose-Sieg

Der starke Center glänzt beim 84:80-Auftaktsieg der Bamberger im Frankenderby in Würzburg mit 24 Punkten.
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Augustine Rubit erzielt zwei seiner 24 Punkte. Fotos: Daniel Löb
Augustine Rubit erzielt zwei seiner 24 Punkte. Fotos: Daniel Löb
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In der letzten Saison hatte Maurice Stuckey im Auftaktspiel der Basketball-Bundesliga mit den Würzburgern noch einen überraschenden Sieg über den deutschen Meister aus Bamberg gefeiert. Ein Jahr später trug Stuckey das Brose-Trikot und hatte maßgeblichen Anteil, dass die Bamberger in einem abermals spannenden Frankenderby bei den Unterfranken mit 84:80 (39:37) die Oberhand behielten.

Die Hausherren bestimmten von Beginn an das Geschehen, weil sie gegen die indisponierte Brose-Verteidigung den Ball laufen ließen und immer wieder zu einfachen Körben kamen. Bei den Bambergern fand nur der Ex-Würzburger Mo Stuckey einen offensiven Rhythmus, doch auch er konnte den 7:13-Rückstand nicht verhindern. Zu Beginn des zweiten Viertels sicherten sich die Unterfranken dann erstmals einen Zehn-Punkte-Vorsprung (23:13). In der Folgezeit leisteten sich die Hausherren dann aber einige Ballverluste - der Gast blies mit Augustine Rubit zur Aufholjagd. Nach dem zweiten Stuckey-Dreier sorgte Rubit (11 Punkte im zweiten Viertel) per Dunking für die erste Brose-Führung (29:28). In der Folgezeit lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, aus dem die Bagatskis-Truppe mit einer 39:37-Halbzeitführung herausging. Die Würzburger erreichten die bessere Trefferquote (52/42 Prozent), doch die Oberfranken gewannen das Duell unter den Körben (21:13 Rebounds) deutlich.

Skyler Bowlin und Gabe Olaseni sorgten Mitte des ausgeglichenen dritten Viertels zweimal für einen Hausherren-Vorsprung, doch Nikos Zisis und Stevan Jelovac mit einem seltenen Vier-Punkte-Spiel holten die Führung für die Bamberger zurück. Dank des Dreiers von Daniel Schmidt gingen die Gäste mit einem 61:58-Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Nach 33 Minuten waren erstmals in diesem Derby lautstarke Anfeuerungsrufe der 300 Bamberger Fans zu hören: Das Brose-Team hatte sich mit der Unterstützung von Tyrese Rice, der zuvor blass geblieben war, eine Acht-Punkte-Führung erarbeitet. Jordan Hulls sorgte mit fünf Punkten in Folge aber wieder für gute Laune der Hausherren-Anhänger - Ainars Bagatskis versuchte beim 75:72 den Lauf der Unterfranken mit einer Auszeit zu stoppen. Jelovac, Stuckey und Rubit sorgten zwei Minuten vor dem Ende für das 82:74. Doch die Hausherren gaben sich noch nicht geschlagen: 14,7 Sekunden vor dem Ende lagen sie nur noch mit zwei Zählern zurück. Nach einem schnellen Foul an Jelovac verwandelte der Serbe seine beiden Freiwürfe eiskalt. Perry Ellis vergab den letzten Wurf der Gastgeber, der überragende Rubit sicherte den Rebound und hielt den Ball und den Sieg fest.

Brose Bamberg: Rubit (24 Punkte), Jelovac (17), Stuckey (13), Rice (10), Alexander (5), Zisis (4), Kulboka (4), Schmidt (3), Olinde (2), Heckmann (2)

s.Oliver Würzburg: Olaseni (14), Hulls (13), Koch (13), Bowlin (12), Ellis (11), Wells (6), Cooks (4), Loncar (3), Richter (2), Loesing (2), Hoffmann

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