Bamberg
Kegeln

An drei WM-Medaillen beteiligt

Bei der Mannschaftsweltmeisterschaft in Tschechien waren auch Aktive des SKC Victoria Bamberg erfolgreich.
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Die Bamberger Victoria-Keglerinnen (von links) Alina Dollheimer, Ines Maricic und Daniela Kicker präsentieren mit Stolz die gewonnenen WM-Medaillen. Foto: privat
Die Bamberger Victoria-Keglerinnen (von links) Alina Dollheimer, Ines Maricic und Daniela Kicker präsentieren mit Stolz die gewonnenen WM-Medaillen. Foto: privat
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Bei den Mannschaftsweltmeisterschaften der Sportkegler im tschechischen Rokycany waren die Keglerinnen und Kegler des SKC Victoria Bamberg wieder einmal überaus erfolgreich. Neben einem neuen Weltrekord im Damenkegeln durch Ines Maricic von 687 Kegeln gab es noch Weltmeister-Gold, Silber sowie Bronze. Sieger im Mannschaftswettbewerb der Damen wurde Kroatien mit Ines Maricic, die im Finale einen neuen Weltrekord für Damen mit 687 aufstellte. Die deutschen Männer mit den Bambergern Christian Wilke und Dominik Kunze kämpften sich in Finale und mussten sich dort dem Titelverteidiger aus Serbien geschlagen geben. Die deutschen Damen mit Alina Dollheimer und Co-Trainerin Daniela Kicker errangen etwas unerwartet die Bronzemedaille.

Mit einem 8:0-Sieg gegen Polen starteten die deutschen Damen in die Gruppe, wobei Dollheimer 595 Kegel erzielte. Zum 7:1 gegen Österreich steuerte Dollheimer 606 und zum 6:2 gegen Italien 612 Holz bei. Damit war man Erster der Gruppe B und traf im Viertelfinale auf Slowenien. Die Mittelgruppe um Dollheimer (623) und Yvonne Schneider stellte die Weichen für den Einzug ins Halbfinale gegen Kroatien, dem Finalgegner von 2017. Dollhei spielte bärenstarke 661 Kegel, musste sich aber Liovic (655) mit 1:3 SP geschlagen geben. Kroatien gewann mit 6:2. Damit spielte Deutschland um Bronze gegen den Gastgeber aus Tschechien. Deutschland sicherte sich mit dem 6:2-Erfolg Platz 3, wobei Dollheimer erneut mit 631 Kegeln überzeugte.

Bei den Herren zählte Deutschland zu den Favoriten. Mit dabei waren neben Timo Hofmann, Jürgen Pointinger, Thomas Schneider, Mathias Weber, Manuel Weiß (alle Zerbst), Mathias Dirnberger (Staffelstein) auch die beiden Bamberger Dominik Kunze und Christian Wilke. Im ersten Spiel ging es gegen Schweden. Erwartungsgemäß siegte man mit 8:0, wobei Kunze (693) und Wilke (642) überzeugten. Auch gegen Bosnien und Herzegowina war das deutsche Team deutlich überlegen. Erneut rechtfertigten Kunze (635) und Wilke (675), das in sie gesetzte Vertrauen. Gegen Österreich ging es um den Gruppensieg. Mit 7:1 MP deklassierte das deutsche Team die Alpenrepublik, Kunze (659) und Wilke (643) wussten erneut zu gefallen. Im Viertelfinale gegen den Gastgeber aus Tschechien unterlag Wilke mit 680:720 Kegeln und 1:3 Satzpunkten (SP). Kunze holte sich mit starken 650 Kegeln und 3:1 den SP. Mit dem 6:2-Sieg war der Halbfinaleinzug geschafft.

Dort traf die deutsche Auswahl auf Ungarn, das vom Ex-Bamberger Bela Csanyi betreut wurde. Kunze musste mit 635 den MP abgeben, während Wilke mit 674 den MP erspielen konnte. Im Finale wartete kein geringerer Gegner als der Titelverteidiger aus Serbien. Wilke erspielte sich erneut ein Superergebnis von 666 und fuhr den MP gegen Ernjesi (650) bei 2:2 SP über das bessere Ergebnis ein. Kunze erzielte ebenfalls 666 Kegel, musste sich aber Tepsa (681) bei 2:2 SP geschlagen geben. Am Ende verloren die Deutschen gegen stark spielende Serben mit 2:6 Mannschaftspunkten..maha

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