Litzendorf
Basketball

Am Ende wird's eng im Derby zwischen Kemmern und Litzendorf

Die Damen der BG Litzendorf gewinnen das Nachbarduell in der Regionalliga beim SC Kemmern knapp mit 52:49.
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SC Kemmern - BG Litzendorf. Die Litzendorferin Isabell Goller (oben), die auch in der Bezirksoberliga für Furore sorgt, und die Kemmernerin Lea Vatthauer kämpfen um den Ball. Foto: sportpress
SC Kemmern - BG Litzendorf. Die Litzendorferin Isabell Goller (oben), die auch in der Bezirksoberliga für Furore sorgt, und die Kemmernerin Lea Vatthauer kämpfen um den Ball. Foto: sportpress
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Volles Programm für die Basketballerinnen der BG Litzendorf (5.) und des SC Kemmern (6.) in der Regionalliga: Das Derby in der Graf-Stauffenberg-Halle ging mit 52:49 an den Aufsteiger. Eingestimmt auf das Nachbarduell hatte sich die BGL mit dem 67:62-Erfolg bei München Basket (9.), während der SCK bei den ChemCats Chemnitz II (7.) mit 51:76 unterlag.
SC Kemmern -
BG Litzendorf 49:52

Auf ein umkämpftes erstes Viertel (14:19) folgten für den SC Kemmern von defensiven Nachlässigkeiten und Fehlwürfen geprägte zweite zehn Minuten, die den vorentscheidenden 18:34-Rückstand gegen die BG Litzendorf zur Halbzeit brachten. Konzentriert kamen die jungen Kemmernerinnen aus der Kabine und entschieden sowohl das dritte (16:8) als auch das letzte Viertel (15:10) für sich. In den letzten Minuten entwickelte sich ein enges Spiel, in dem die "Piratinnen" das nötige Glück auf ihrer Seite hatten. SCK-Trainer Kai Tzschentke sagte: "Glückwunsch an Litzendorf. Wir haben das Spiel heute im zweiten Viertel verloren. In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Reaktion gezeigt, auf die sich aufbauen lässt. Dennoch müssen wir es in Zukunft über 40 Minuten schaffen, das Tempo zu bestimmen, um unser Spiel durchzusetzen."
Für den Gast schien die Partie zur Pause entschieden zu sein, entsprechend "lässig" kamen die BGL-Damen aus der Kabine. Die Litzendorferinnen verloren offensiv zunehmend den Faden, der Vorsprung schmolz bis auf einen Punkt zusammen. Kemmern gelang es jedoch nicht mehr, in Führung zu gehen.
SC Kemmern: A. Gut (12/2 Dreier), Gese (11), Kühhorn (10), Hesselbarth (8), Barth (4), Schrüfer (3/1), Vatthauer (1), Hager, Hartmann, Leykam, Spiegel / BG Litzendorf: Vogel (16), Goller (9/1), Duckarm (8), Knoblach (8), Rockmann (5/1), Gehring (4), Dorberth (2), Kestler, Malcharczyk,
München Basket -
BG Litzendorf 62:67

Nach einer durch Schnee und Straßensperren erschwerten Anfahrt starteten die Litzendorferinnen in München relativ unbeeindruckt in die Partie und entschieden das erste Viertel knapp für sich (16:10). Bis zur Halbzeit gelang es dem Gast, einen zweistelligen Vorsprung herauszuspielen (36:23). Dieser schrumpfte zwar auf sechs Zähler (49:43 nach dem dritten Viertel), konnte jedoch verteidigt werden. Ausschlaggebend für den Sieg waren eine stabile Defensive und eine deutliche Überlegenheit bei den Distanzwürfen. Während die Münchnerinnen nur zwei Dreier verbuchten, versenkten die "Piratinnen" zehn. Allein fünf davon gingen ohne Fehlwurf auf das Konto von Stefanie Gehring, die alle ihre Punkte von jenseits der Dreipunktlinie erzielte.
BG Litzendorf: Gehring (15/5 Dreier), Vogel (13/1), Duckarm (10), Goller (10/2), Malcharczyk (8/2), Ferguson (7), Rockmann (4), Kestler, Knoblach
ChemCats Chemnitz II -
SC Kemmern 76:51

Stark ersatzgeschwächt angetreten, verlor der SCK mit 51:76. Auf eine umkämpfte erste Halbzeit (33:37) folgte der Einbruch in der zweiten Spielhälfte, als die Kraft nachließ. Die lange verletzte Elea Gaba aus dem Chemnitzer Erstligakader bereitete dem SCK mit 25 Punkten große Probleme. Coach Tzschentke: "Ich bin stolz auf unsere Leistung in der ersten Halbzeit, am Ende fehlte uns die Kraft."
SC Kemmern: Gese (14), Hager (12/2 Dreier), Schrüfer (7), Spiegel (6), A. Gut (5/1), Redeker (5), Hofmann (2)
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