Bamberg
2. Basketball-Liga der Damen

Zwei Heimsiege für Heimvorteil

Die DJK Brose will mit Erfolgen am Samstag gegen Keltern II und am Mittwoch gegen Würzburg den zweiten Platz absichern.
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Victoria Waldner (mit Ball) ragte im Hinspiel mit 22 Punkten heraus, wird aber gegen Kelterns neue Centerin Kristi Mokube diesmal auf mehr Gegenwehr stoßen. Foto: sportpress
Victoria Waldner (mit Ball) ragte im Hinspiel mit 22 Punkten heraus, wird aber gegen Kelterns neue Centerin Kristi Mokube diesmal auf mehr Gegenwehr stoßen. Foto: sportpress
Die letzten beiden Hauptrunden-Partien vor eigenem Publikum warten: Ehe die Zweitliga-Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg am Mittwoch (19.30 Uhr) zum Nachholspiel des 16. Spieltages und fränkischen Derby die BVUK. Sharks Würzburg empfangen, gibt am Samstag ab 16.30 Uhr die zweite Mannschaft der Ru-tronik Stars Keltern ihre Visitenkarte in der Graf-Stauffenberg-Halle ab. Gemeinsam mit seinem Fitness- und Spieltagspartner clever fit Bamberg lädt die DJK zum Studententag. Aber nicht nur Studierenden winken attraktive Vorteile.

Alle Basketball-Fans, die den "großen Bruder" Brose Bamberg nicht zum Top Four nach Berlin begleiten, sind damit am Samstagnachmittag in der "Blauen" bestens aufgehoben. Denn abseits des Rahmenprogramms geht es für das Team des Trainergespanns Ulf Schabacker und Jessica Miller im sportlichen Wettkampf um weitere wertvolle Punkte im Rennen um den zweiten Tabellenplatz und damit eine gute Ausgangslage für die Play-offs.
Da am Sonntag in Heidelberg der designierte Hauptrunden-Gewinner auf den Tabellendritten aus Würzburg trifft und sich mit Bad Homburg und den Rhein-Main Baskets auch der Vierte und Fünfte im direkten Duell gegenüberstehen, könnten die Bambergerinnen ihren zweiten Rang nach dem jüngsten Auswärtserfolg in Speyer (62:50) weiter festigen.

Voraussetzung dafür ist ein Heimsieg gegen Kelterns Erstliga-Reserve, die sich in der Winterpause mit der US-Amerikanerin Kristi Mokube (18,0 Punkte und 8,4 Rebounds pro Partie) verstärkte und sich nach zuletzt zwei Erfolgserlebnissen gegen Mainz (73:47) und Speyer (85:63) mit nun sechs Zählern Vorsprung auf die Konkurrenz nur noch theoretische Sorgen um den Klassenerhalt machen muss.


Für Schabacker zählen nur Siege

Generell hinterlässt die Truppe von Headcoach Rouven Roessler, der in seiner aktiven Zeit als Bundesliga-Profi (2003-2008) mit Karlsruhe und später Gießen nie in Bamberg gewinnen konnte, einen gefestigten Eindruck. "Sie haben zwar eine eher kleine Rotation, sind inzwischen aber sehr gut eingespielt. Der Austausch der US-Centerin hat sich offensichtlich bezahlt gemacht", sprechen die letzten Resultate des Tabellenneunten laut DJK-Cheftrainer Ulf Schabacker für sich. "Unsere Ausgangsposition ist klar: Keltern, Würzburg unter der Woche und dann in Mainz sind drei wichtige Spiele für uns, die wir erfolgreich gestalten wollen."

Unnötig spannend, wie der 60-Jährige seinerzeit konstatierte, machten es seine Schützlinge im Hinspiel, als sie den Baden-Württembergerinnen nach klarer 66:51-Führung in den letzten fünf Spielminuten fünf Dreier und damit etwas zu viel Ergebniskosmetik gestatteten. Erfolgreichste Bamberger Punktesammlerin beim 76:68-Erfolg Anfang November des Vorjahres war Victoria Waldner mit 22 Zählern. Auf Kelterner Seite taten sich Sara Schubitschew (17) und Vanessa Seemann (11) hervor, die sich im teaminternen Ranking der besten Werferinnen hinter Mokube und der auch zum Erstliga-Kader zählenden Leonie Elbert (10,9 Punkte pro Partie) einreihen. red

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