Bamberg
Basketball

Youngster der Regnitztal Baskets halten im Verfolgerderby lang mit

Die Regnitztal Baskets verlieren das Spitzenspiel der 2. Regionalliga Nord gegen Jena II. Der TTL setzt sich in Chemnitz klar durch.
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Das Regnitztaler Talent Felix Per Edwardsson (l.) lässt sich den Ball von seinem Gegenspieler aus Jena nicht abnehmen. Foto: sportpress
Das Regnitztaler Talent Felix Per Edwardsson (l.) lässt sich den Ball von seinem Gegenspieler aus Jena nicht abnehmen. Foto: sportpress
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Während die Regnitztal Baskets im Verfolgerduell der 2. Basketball-Regionalliga Nord in eigener Halle eine 77:87-Niederlage gegen den SC Jena II hinnehmen mussten, feierte der TTL Bamberg in Chemnitz einen klaren 84:56-Erfolg.
Regnitztal Baskets - SC Jena II 77:87
Zu einem echten Spitzenspiel entwickelte sich die Partie gegen Science City Jena II. Das Match gestaltete sich sehr ausgeglichen, mit leichten Vorteilen beim Rebound und in der Offensive für Jena. Mit der Pressverteidigung der Gäste kamen die Regnitztaler Youngster um ihre Trainer Simon Bertram und Markus Lempetzeder gut zurecht. 21:15 hieß es nach zehn Minuten für den Gast, 36:32 zur Halbzeit. Regnitztal verkürzte, jedoch fand Jena immer wieder die passende Antwort. Vor dem letzten Viertel lag Jena II mit 61:53 vorn. Die Thüringer zogen schnell auf 72:56 davon.
Die Baskets konnten zwar nochmals auf acht Punkte Rückstand verkürzen, das war es aber auch. Mit Routine, Cleverness und etwas mehr Wurfglück brachte Jena die Partie verdient nach Hause. Beide Teams spielten auf Augenhöhe und stehen nicht zu Unrecht auf den Tabellenplätzen 2 und 3. Das Team mit der geringeren Fehler- und besseren Freiwurfquote siegte.
Regnitztal Baskets: Kral (19/2 Dreier), Wolf (14/1), Haßfurther (10/2), Fichtner (8/1), Rothbarth (8), Ueberall (5), Uysal (5/1), Edwardsson (3), Mandana (3/1), Feuerpfeil (2), Gonnert, Nicklaus
BV Chemnitz 99 II - TTL Basketball Bamberg 56:84
Mit einem Rumpfteam sicherten sich die TTL-Basketballer in Chemnitz einen wichtigen Auswärtssieg. Der Schlüssel hierzu war der von den Trainern Wolf-schmitt und Geigerhilk eingeforderte hundertprozentige Einsatz jedes Spielers. Nils Duckarm gab seinem Team die Marschrichtung vor, attackierte den Chemnitzer Korb hart und steuerte im ersten Viertel zehn Punkte bei. Dazu lenkte Kapitän Hubatschek klug das Spiel. Im zweiten Abschnitt drehten die Bamberger auf. Felix Loch und vor allem Nico Reichmann waren von den Chemnitzern kaum zu stoppen. Dazu kam Duckarm, der immer wieder den Korb attackierte, viele Fouls zog und Cheledinas, der hervorragend reboundete. Zur Halbzeit stand es 32:48. Nach der Pause scorte Uysal unter dem Korb und nahm Nagler in der Defensive aus dem Spiel. Hubatschek war nun auch erfolgreicher. Im Schlussabschnitt zeigte Sebastian Fischer eine sehr gute Abwehrleistung, er klaute viele Bälle. Reichmann traf drei Wahnsinns-Dreier in Folge, sodass ein konsequent herausgespielter Sieg stand. "Wir können mit der Leistung unseres Rumpfteams sehr zufrieden sein. Einsatz und Leidenschaft waren die Schlüssel, um einen deutlichen 28-Punkte-Vorsprung mitzunehmen. Reichmann mit 26 Punkten, Duckarm und Cheledinas mit jeweils 18 Punkten waren herausragend gut", so Trainer Wolfschmitt.
TTL Basketball Bamberg: Reichmann (26/6 Dreier), Cheledinas (18), Duckarm 18, Hubatschek (8), Uysal (7), Loch (5), Ge-heeb (2), Fischer

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