Bamberg

Vorsicht - Mainz ist im Aufwind

DJK-Trainer Schabacker fordert vor dem Heimspiel gegen den zuletzt zweimal erfolgreichen Kontrahenten volle Konzentration.
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Die Bambergerinnen (weiße Trikots, v. l.) Daniela Vogel, Ieva Jansone, Tanja Lehnert und Liisi Sokman sind auch gegen Mainz in der Verteidigung gefordert. Foto: sportpress
Die Bambergerinnen (weiße Trikots, v. l.) Daniela Vogel, Ieva Jansone, Tanja Lehnert und Liisi Sokman sind auch gegen Mainz in der Verteidigung gefordert. Foto: sportpress
Ähnlich wie vor 14 Tagen treffen die Zweitliga-Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg am Samstag ab 16.30 Uhr in der heimischen Graf-Stauffenberg-Halle mit dem ASC Theresianum Mainz auf einen Gegner, dessen aktueller Tabellenplatz nicht das wahre Leistungsvermögen widerspiegelt. Mit fünf Niederlagen in Serie kam der Fünfte der Vorsaison denkbar schlecht aus den Startlöchern, feierte zuletzt jedoch die ersten beiden Erfolge und setzte dabei insbesondere mit dem überraschend deutlichen 75:50-Heimsieg gegen Jahn München ein erstes Ausrufezeichen.

Für die Bambergerinnen ein klares Signal, die erste von zwei Heimbegegnungen mit der gleichen Ernsthaftigkeit und Konzentration anzugehen wie die souverän gemeisterte Auswärtsaufgabe bei Aufsteiger Karlsruhe (79:45). "Diesen positiven Trend wollen wir natürlich mitnehmen.
Ich wiederhole mich da zwar, aber es ist für mich definitiv so, dass Mainz vom Personal her weiter oben stehen sollte. Dass sie das Zeug dazu haben, hat der klare Sieg gegen München gezeigt", so die Einschätzung von DJK-Cheftrainer Ulf Schabacker. "Nachdem wir in Karlsruhe die robustere und größere Mannschaft waren, müssen wir uns jetzt wieder auf einen körperlich starken Gegner einstellen, der auf allen Positionen Spielerinnen hat, die eine entscheidende Rolle einnehmen können." Neben der unverwüstlichen 1,90-Meter-Centerin Gabriela Jandova, die mit ihren 42 Lenzen nach wie vor Top-rebounderin der ASC-Damen ist, denkt der 58-Jährige dabei allen voran an das amerikanisch-kanadische Duo Bria Richardson und Vanessa Devries. Während Erstere zu ihren 14,0 Zählern pro Partie auch den ligaweiten Spitzenwert von 3,8 Ballgewinnen auflegt, zählt Devries bei identischer durchschnittlicher Punkteausbeute zu den Spielerinnen, die im bisherigen Saisonverlauf am häufigsten an der Freiwurflinie standen. Dazu gesellen sich mit ihrer Landsfrau Lauren Mortier, Christiane Fischer, Maria Neufurth und Katharina Feil bekannte Stammkräfte sowie einige Talente.


Im Rebound hart kämpfen

Von Beginn an hellwach zu sein - gegen München entschied der Tabellenzehnte das erste Viertel mit 19:3 zu seinen Gunsten -, lautet daher der Auftrag für die Gastgeberinnen. "Die zwei anstehenden Heimspiele können uns einen großen Schritt weiterbringen, was das Rennen um eine gute Ausgangsposition für die Play-offs angeht. Aber uns muss bewusst sein, dass mit Mainz ein gefährlicher Gegner kommt. Wir werden an beiden Enden des Feldes hart um unsere Position im Rebound kämpfen müssen. Im Angriff wird es darauf ankommen, dass wir uns gute Optionen erarbeiten und diese dann auch verwerten", führt Schabacker zwei aus seiner Sicht zentrale Punkte für das Duell mit dem Team aus der Karnevalshochburg an.

Ein besonderes Dankeschön erwartet alle Zuschauer, die den vollen Eintrittspreis entrichten: Mit dem Erwerb ihres Tagestickets erhalten diese eine Freikarte für ein weiteres Heimspiel in der Hinrunde (gültig für die Partie gegen Wasserburg am 21. November oder Langen am 5. Dezember) geschenkt. red

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