Bamberg
Schul-Volleyball

Volleyballer des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums fahren nach Berlin

Das KHG Bamberg gewinnt mit seiner Jungenmannschaft die bayerische Meisterschaft.
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Die erfolgreichen KHG-Volleyballer, v. l.: Julian Zachert, Julius Rosiwal, Philipp Seibold, Betreuerin Susann Meyrer, Simon Ulshöfer, Matthias Hellmich, Jakob Kessler, Fritz Raupach Foto: privat
Die erfolgreichen KHG-Volleyballer, v. l.: Julian Zachert, Julius Rosiwal, Philipp Seibold, Betreuerin Susann Meyrer, Simon Ulshöfer, Matthias Hellmich, Jakob Kessler, Fritz Raupach Foto: privat
Die Volleyballmannschaft des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums Bamberg (KHG) hat in Hammelburg in einem Herzschlagfinale die bayerische Meisterschaft in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2001 bis 03) gewonnen. Das Team um Betreuerin Susann Meyrer löste mit dem Erfolg das Ticket zum Bundesfinale Ende April in Berlin.
Ihren Siegeszug starteten die KHG-Jungs schon bei der Stadtmeisterschaft in Bamberg. Ohne Satzverlust bezwangen sie die Mannschaften des Clavius- Gymnasiums, E.T.A.-Hoffmann Gymnasiums und der Realschule Scheßlitz. Bei den oberfränkischen Titelkämpfen gaben die Allroundtalente, die etwa auch erfolgreich als Basketballer unterwegs sind, während des gesamten Wettkampftags nur einen Satz an den Gastgeber ab, der mit einer kompletten Vereinsmannschaft antrat.
In den eigenen Hallen beim Nordbayernfinale zeigten die Humanisten vom Berg ihrem Publikum, was sie in Sachen Können und Kampfgeist draufhaben.
Die Gegner aus Burglengenfeld, Windsbach und selbst aus der Volleyballstadt Hammelburg konnten keinen Satz gewinnen. So qualifizierten sich die KHG-Volleyballer souverän für die bayerische Meisterschaft.
Beim Landesfinale trafen die Bamberger Jungs auf die favorisierten Volleyballer des Gymnasiums München Moosach. Im ersten Satz ließen sich die KHGler von den Gegnern nicht sehr beeindrucken, zogen ihr Spiel mit einer tollen Mannschaftsleistung durch und gewannen mit 25:21. Zu Beginn des zweiten Satzes reihten sich unnötige Fehler aneinander, die Münchner lagen stets in Führung und das KHG-Team verlor mit 18:25. Auch der letzte Satz fing so an, und die Bamberger lagen wegen Annahme- und Leichtsinnsfehler schnell mit 1:6 hinten. Beim Seitenwechsel stand es 8:3 für die Münchner.
Die Jungs um Mannschaftsführer Matthias Hellmich gingen nochmals mit neuer Motivation auf das Spielfeld. Mit viel Spielwitz und starken Leistungen im Angriff, besonders von Julian Zachert, konnte man sich auf 9:9 herankämpfen. Es entwickelte sich ein heiß umkämpfter Satz mit sehenswerten Aktionen, der noch verdient mit 15:13 an das KHG ging.
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