Breitengüßbach
Basketball

Viel hat den Güßbachern nicht gefehlt zur Überraschung

Die Güßbacher verlieren in der Regionalliga Südost gegen den FC Bayern München II mit 73:75.
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Der Güßbacher Christoph Dippold (r.) lässt sich vom Münchner Ivo Garic nicht aufhalten. Foto: sportpress
Der Güßbacher Christoph Dippold (r.) lässt sich vom Münchner Ivo Garic nicht aufhalten. Foto: sportpress
Die Basketballer von Trainer Kevin Kositz haben die Überraschung in der Regionalliga Südost knapp verpasst: Der TSV Tröster Breitengüßbach (8.) unterlag dem FC Bayern München II (4.) vor 320 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle mit 73:75.
Schnell zogen die Bayern davon, weil sie aus ihrer aggressiven Verteidigung heraus den TSV Tröster immer wieder zu Ballverlusten zwangen (zwölf in der ersten Halbzeit) und so zu einfachen Fastbreak-Punkten kamen. Nach drei Minuten stand es 1:8. Scharfschütze Stefan Dinkel hielt die Oberfranken mit zwei Dreiern in Folge im Spiel. Trotzdem lagen die Münchner in der 7. Min. mit 22:7 vorn. Jefferson und Heberlein sorgten für den 11:25-Stand nach zehn Minuten.
Einen Sanders-Dreier konterten die Münchner mit fünf Punkten. Nun ging es auf beiden Seiten hin und her. Beim 20:37 nahm Coach Kositz seine letzte Auszeit in der ersten Halbzeit.
Die Folge: Der TSV kam bis zur Pause bis auf 32:43 heran.
Ein 11:2-Lauf der Oberfranken brachte das 43:45 nach 22 Minuten. Nach einer Auszeit kamen die Gäste wieder wacher aufs Feld zurück. Schmitt, Marin und der gebürtige Bamberger Lachmann punkteten für den FCB, sodass es wieder zehn Punkte Differenz waren. Taras, Djerman, Heberlein, Jefferson und Völkl machten aus einem 47:58 binnen knapp zwei Minuten ein 59:60. Das 61:63 nach dem dritten Abschnitt machte Mayr per Freiwurf perfekt.
Dann setzten sich die Oberbayern wieder bis auf 61:69 ab. Djerman brachte seinen TSV im Alleingang wieder bis auf 67:71 heran (35 Min.). Kovacevic erzielte knapp zweieinhalb Minuten vor Ende des Spiels den letzten Feldkorb der Münchner. Djerman und Dinkel verkürzten von der Freiwurflinie auf 71:74. Viele Fehlversuche von beiden Mannschaften in den letzten zwei Minuten des Spiels zeigten, dass auf beiden Seiten die Nerven blank lagen. Schmitt verwandelte nur einen Freiwurf. Im Gegenzug verwandelte Heberlein seinen Sprungwurf, sodass die Oberfranken auf 73:75 herankamen. Bayerns letzter Angriff ging daneben, sodass die Tröster-Truppe den letzten Angriff hatte. Nun wirkten die Güßbacher etwas überfordert mit der Defensive der Gäste. Djermans Notwurf aus der Drehung blockte Daniel Mayr.
TSV Tröster Breitengüßbach: Djerman (25/2 Dreier), Dinkel (13/3), Dippold (11), Sanders (9/2), Heberlein (6), Jefferson (4), Taras (3/1), Völkl (2), Kunz, Kral, Wagner
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