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Unterwasserrugby-Meisterschaft: Bamberg holt neunten Titel in Folge

Bei der deutschen Unterwasserrugby-Meisterschaft in Krefeld hat sich der Titelverteidiger Bamberg erneut gegen Malsch durchgesetzt. Für die Franken ist es der neunte Sieg in Folge.
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Symbolfoto: Ronald Rinklef
Symbolfoto: Ronald Rinklef
Bei der 44. Deutschen Meisterschaft der Sportart Unterwasserrugby holte der Tauchclub seinen neunten Titel in Folge. In Krefeld gewann Bamberg wie bereits einige Male zuvor gegen Malsch. Der Erzrivale kämpfte hart gegen die Bamberger Offensive an. Erst 22 Sekunden vor dem Schlusspfiff fiel der erlösende Treffer durch den Tauchclub Bamberg. Null Gegentreffer zeugen einmal mehr von der starken Abwehrleistung der Franken.

In der Vorrunde hatte Bamberg gegen die ersatzgeschwächte Münchner mit 10:0 und den BUR Berlin ebenfalls mit 10:0 leichtes Spiel. Erst Köln leistete erfolgreich Widerstand - Doch Tore von H. Hofmann und Weißenberger führten zum 2:0 Sieg. In der anderen Gruppe setzte sich der TSV Malsch durch, wobei es gegen den Gruppenzweiten DUC Krefeld nur zu einem 0:0 gereicht hatte.

Im Halbfinale nahm der Tauchclub den Gastgebern schnell den Wind aus den Segeln.
Bereits nach zwei Minuten fiel das erste Tor, am Ende stand es 4:0 für den Titelverteidiger. Der TSV Malsch hatte im zweiten Halbfinale wenig Probleme mit dem DUC Köln. Nach kurzer Zeit stand es 2:0.

Erneut Finale gegen Malsch

Das Finale fand deshalb erneut zwischen Bamberg und Malsch statt. Sechsmal waren sich diese Mannschaften schon im Finale gegenüber gestanden, sechsmal war der Tauchclub - wenn auch oft sehr knapp - als Sieger hervorgegangen. Diesmal gelang den Franken ein guter Start in das Match, sie waren die meiste Zeit die spielbestimmende Mannschaft. Nach wenigen Minuten gab es zwar eine Unterbrechung, nachdem sich ein Malscher Spieler an der Schulter verletzt hatte, doch nach seiner Auswechslung konnte das Spiel direkt fortgesetzt werden. Malsch hatte nur selten längeren Ballbesitz und war im Angriff zu zahm, um die Bamberger Verteidigung ernsthaft zu testen. Aber auch die Offensive der Franken konnte sich diesmal nicht einfach durchsetzen.

Entscheidendes Tor erst 22 Sekunden vor Spielende

Erst 22 Sekunden vor Schluss erzielte L. Tadda das Siegtor. Die aufgebrachten Malscher reklamierten ein Schieben am Korb ohne Ball, die Videoanalyse nach Spielende konnte jedoch den Vorwurf weder bestätigen noch ausräumen. Bamberg hat sich damit ein weiteres Mal denkbar knapp im Finale durchgesetzt und den neunten Meistertitel in Folge geholt. Der Allzeit-Rekord des FS Duisburg mit insgesamt zehn Meisterschaften ist nun zum Greifen nahe.

Für Bamberg spielten im Tor Markus Behringer, Sebastian Lange, Michael Nosseir, Geza Toth; in der Verteidigung Bela Csanyi, Jan Hofmann, Lukas Tadda, Niklas Tadda, Lieven Pool und im Sturm Ardan Füßmann, Hannes Hofmann, Veit Hofmann, Felix Walcher, Moritz Walcher, Andi Weißenberger. kbj

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