Breitengüßbach
Basketball Jugend-Bundesliga

U16 TSV Tröster schlägt Würzburg deutlich

Das Breitengüßbacher JBBL-Team hatte mit Würzburg keine Probleme und gewann mit 72:57.
Artikel drucken Artikel einbetten
Das Breitengüßbacher Basketballtalente Jonas Bretag (r.) will sich im fränkischen JBBL-Derby nicht von seinem Würzburger Gegenspieler Enzo Engel aufhalten lassen. Der Gast bekommt in diesem Zweikampf ein Foul gepfiffen. Foto: sportpress
Das Breitengüßbacher Basketballtalente Jonas Bretag (r.) will sich im fränkischen JBBL-Derby nicht von seinem Würzburger Gegenspieler Enzo Engel aufhalten lassen. Der Gast bekommt in diesem Zweikampf ein Foul gepfiffen. Foto: sportpress
+23 Bilder
In die neue Saison der Jugend-Bundesliga JBBL sind die U16-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach mit einer durchwachsenen Leistung, aber einem 72:57-Heimsieg über die hoch gehandelten Würzbürger eingestiegen. Der Gast in der Hans-Jung-Halle war nicht das Problem, sondern der eigene Anspruch.

Der TSV, der noch auf Keppeler und Büttner verzichten musste, startete mit Kunz, Lorber, Ströhlein, Plea und Kratzer. Güßbach spielte als Mannschaft in der Offensive, bewegte den Ball gut, traf jedoch nicht die offenen Würfe. Würzburg nutzte dies zu einer 11:4-Führung. Die Mannschaft von Trainer Mirko Petrick antwortete dank tollen Passspiels des stets durch drei Gegenspieler gedeckten Leon Kratzer, verkürzte auf 10:11 und übernahm die Führung (20:19). Petrick hatte bereits in Viertel 1 alle zwölf Spieler durchgewechselt.

Darunter litt der Spielfluss nicht, im Gegenteil: Breitengüßbach schwang sich im zweiten Viertel zu einem 17:0-Lauf auf, baute die Führung bis zur Halbzeit auf 48:30 aus. Vor allem Hofmann, Kamdem und Wudi setzten offensiv die Akzente.

Nach der Pause schöpften die Würzburger dank eines 8:0-Laufs wieder Hoffnung (48:38), Güßbach krampfte sich fortan durchs Spiel: Guten Aktionen in der Verteidigung folgten wiederum individuelle Aussetzer, der Rhythmus ging flöten. Ins letzte Viertel gingen die Oberfranken mit einem 58:48 und stellten klar, dass sie sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen würden, die spielerisch Klasse, der letzte Biss fehlte jedoch (72:57). Petrick: "Das war kein gutes Spiel von uns, ausgenommen das zweite Viertel. Wir brauchen Konstanz. Die Hierarchie im Team wird in den nächsten Spielen kommen." Jonas Bretag ragte heraus, Topwerfer waren Noah Kamdem und Jannik Hofmann.

TSV Tröster Breitengüßbach: Kamdem (14), Hofmann (12), Wudi (9), Ueberall (7), Kunz (7), Kratzer (6), Lorber (5), Plea (5), Mees (3), Bretag (2), Dippold (2), Ströhlein
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren