Breitengüßbach
Basketball

Souveräner Breitengüßbacher Nachwuchs

Die U16-Basketballer des TSV Breitengüßbach sind das Maß der Dinge in der Gruppe Mitte/Ost der Jugend-Bundesliga (JBBL). Auch dem Nürnberger BC ließen sie beim 99:34 in der Hans-Jung-Halle keine Chance. Die WNBL-Basketballerinnen verloren in Würzburg.
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Trainer Markus Lempetzeder (r.) gibt seinem Schützling Markus Müller Anweisungen. Fotos: sportpress
Trainer Markus Lempetzeder (r.) gibt seinem Schützling Markus Müller Anweisungen. Fotos: sportpress
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Die Tröster-Jungs fanden Mitte des ersten Viertels immer besser ins Spiel. Die Schützlinge von Trainer Markus Lempetzeder ließen dem Gegner keinen Platz, verteidigten sehr intensiv und fanden im Angriff den richtig postierten Spieler. 28:4 hieß es nach zehn Minuten vor 100 Zuschauern, 46:12 lautete der Halbzeitstand.
Das Trainertrio spielte weiter mit einer großen Rotation, besser als im letzten Spiel waren die Wurfquoten. Moritz Sanders kam auf 41 Punkte. Heinrich Ueberall zeigte sich in der Abwehr sehr engagiert und Oliver Gonnert brachte in allen Bereichen viel Power auf das Parkett und unterstrich seine stark aufsteigende Form. Die Aufbauspieler Nils Haßfurther (12 Assists) und Majo Weiß (6 Assists) kontrollierten das Spiel.
Nicolas Wolf hatte früh Foulprobleme, punktete trotzdem konstant und hatte zudem sechs Rebounds. Maximilian Kapp steuerte in 13 Spielminuten fünf Rebounds bei.
Coach Lempetzeder sagte: "Positiv ist für mich vor allem das verbesserte Abwehrverhalten, so dass wir den Gegner zu 16 Ballverlusten zwingen konnten. Zudem hat Jakob Fersch seinen hohen Stellenwert für sein Team abermals unterstrichen, indem er dem bisherigen Topwerfer der Nürnberger, Pal Gothra, mit drei Punkten vollständig aus dem Spiel nahm. Besonders freut mich auch, dass Matthias Fichtner und Mika Zimmermann immer wieder gezeigt haben, was möglich ist."
TSV Tröster Breitengüßbach: Sanders (41 Punkte/1 Zuspiel/9 Rebounds), Zimmermann (14/0/2), Fichtner (12/1/3), Weiß (10/6/3), Wolf (8/0/6), Gonnert (7/0/3), Ueberall (3/3/4), Fersch (2/1/4), Kapp (2/1/5), Haßfurther (0/12/0), Müller (0/1/2)

Ihr erstes Auswärtsspiel in dieser Saison der Mädchen-Bundesliga (WNBL) haben die U17-Basketballerinnen des Teams Oberfranken bei den Würzburger "Main Sharks" mit 45:50 verloren. Die Gastgeberinnen gingen nach drei Siegen in den ersten vier Spielen als Favorit in die Partie.
Technische Probleme mit der 24-Sekunden-Anzeige verzögerten den Spielbeginn um rund eine Viertelstunde und zwangen die Teams zu einer verlängerten Aufwärmphase. Die erste Halbzeit musste gar ohne sichtbare 24-Sekunden-Uhr gespielt werden. Als das Spiel endlich begann, zeigte die Mannschaft von Trainer Patrick Seidel, dass sie den zweiten Sieg in dieser Saison einfahren will. Es wurde hochklassig verteidigt und im Angriff strukturiert mit kühlem Kopf nach sinnvollen Optionen gesucht. Zur vollsten Zufriedenheit der Coaches konnte das kleine Polster in die Halbzeitpause gerettet werden (27:20).
Nach einer sehr konstruktiven Besprechung in der Kabine war die Mannschaft heiß auf den Start in Hälfte 2, aber auch hier verhinderten technische Probleme mit der Anzeige einen ordnungsgemäßen und pünktlichen Start. Langsam profitierten die Main Sharks mehr und mehr von den Fehlern des Gastes. Durch eigene Unkonzentriertheiten ließen die Oberfränkinnen die Main Sharks die Führung übernehmen (46:43, 38. Min.). "In der entscheidenden Phase standen wir uns selbst im Weg. Durch unkluge Entscheidungen im Angriff und extrem unnötige Ballverluste haben wir den Main Sharks immer wieder die Möglichkeit gegeben, Akzente zu setzen. Uns hat in der zweiten Halbzeit ganz klar die Organisation und Ruhe gefehlt. 28 Ballverluste, davon 19 alleine nach der Pause, führen unweigerlich zu einer Niederlage. Wir verteidigen extrem stark, spielen aber nahezu keinen Fastbreak und brechen aufgrund undurchdachter Angriffe immer auseinander. Hier muss Besserung her. Wir haben endloses Potenzial, müssen jedoch endlich anfangen, durch bessere Trainingsbeteiligung dieses auch abzurufen", so Coach Seidel.
Team Oberfranken: Ulshöfer (14), Beringer (10), Hesselbarth (7), Landwehr (4), Nadolski (4), Fett (2), Röder (2), Winter (2), Hager, Hartmann, Lott
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