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Kegeln

SKC Victoria Bamberg ist wieder das Topteam in Deutschland

Die Damen des SKC Victoria Bamberg machen mit dem 8:0 im Frankenderby gegen den ESV Schweinfurt frühzeitig die 15. Meisterschaft perfekt. Der Titelverteidiger bleibt in der Bundesliga auch im 13. Spiel ungeschlagen.
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La-Ola-Welle des Titelverteidigers: Die 15. deutsche Meisterschaft der Damen für den SKC Victoria Bamberg perfekt gemacht haben (v. l.) Simone Bader, Sina Beißer, Beata Wlodarczyk, Corinna Kastner, Ioana Vaidahazan, Dany Kicker und Beate Fritzmann. Fotos: sportpress
La-Ola-Welle des Titelverteidigers: Die 15. deutsche Meisterschaft der Damen für den SKC Victoria Bamberg perfekt gemacht haben (v. l.) Simone Bader, Sina Beißer, Beata Wlodarczyk, Corinna Kastner, Ioana Vaidahazan, Dany Kicker und Beate Fritzmann. Fotos: sportpress
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Bereits im vierten Spiel vor dem Saisonende in der Bundesliga haben die Keglerinnen des SKC Victoria Bamberg erneut vorzeitig die deutsche Meisterschaft perfekt gemacht. Der ESV Schweinfurt hatte auf den FC-Bahnen im Volkspark nichts zu bestellen und musste mit 0:8 Mannschaftspunkten (MP) die Heimfahrt antreten.
Dabei schafften sie gerade einmal drei Satzpunkte (SP) sowie 3169 Kegel im Frankenderby und blieben damit deutlich unter ihrem sonstigen Niveau. Die Victoria lieferte mit 3522 Holz erneut ein tolles Ergebnis ab und holten damit einen Vorsprung von 353 Kegel heraus. In Superform präsentierte sich einmal mehr Sina Beisser, die mit 623 Holz überragte. Auch Simone Bader überzeugte mit 608. Dany Kicker schrammte mit 599 knapp am "600er" vorbei.

Bei 26:0 Punkten ist der alte und neue deutsche Meister nicht mehr einzuholen. Spannend geht es auf den Plätzen zu. Fünf Teams haben noch die Chance, sich für die neu einzuteilende 1. Liga zu qualifizieren. Die besten Karten hat aktuell der KV Liedolsheim, der mit 16:8 Punkten auf Platz 2 liegt. Regensburg und Schrezheim (beide 14:10) sowie Pirmasens und Schweinfurt ( je 14:12 ) rechnen sich noch Chancen aus. Helmbrechts, Stuttgart Nord und Amberg dürften sich in der 2. Liga wiederfinden.

Sina Beisser erwischte sofort einen Traumlauf und legte 172 Holz auf die Bahn, ging mit 1:0 SP in Führung, doch Anke Ruhl hielt dagegen und glich zum 1:1 aus. Die dritte Bahn konnte dann wieder Beisser für sich entscheiden und auch den letzten Satz gewann sie mit 161 noch deutlich. 3:1 SP und das beste Resultat des Tages (623) brachten ihrem Team den ersten MP.

Daneben hatte Beate Fritzmann gegen K. Hörmann schwer zu kämpfen, brachte aber die ersten beiden Sätze jeweils knapp auf die Habenseite. Danach lief es bei ihr besser und sie konnte sich mit 144 und 143 noch deutlich absetzen, siegte mit 4:0 MP und erreichte dabei 550 Kegel zu 516 von Hörmann. Mit 98 Kegeln lag die Victoria bereits in Front.

Simone Bader kam mit 129 nur ganz zäh in Tritt, doch danach explodierte sie förmlich. Mit 170 gelang ihr ein fulminanter zweiter Satz und sie schaffte es mit den nächsten beiden Bahnen (142 und 166) noch auf sehr gute 608 Kegel. Kerstin Trinklein stand mit 519 Holz auf verlorenem Posten. Dany Kicker spielte vom Start weg auf höchstem Niveau (150/166/160), verlor aber auf der Schlussbahn völlig den Faden. Am Ende fehlte ihr ein Kegel zum "600er". S. Hörmann gab mit 498 nicht nur 1:3 Sätze ab, sondern verlor auch 101 Kegel an Kicker. Bamberg hatte inzwischen 4:0 MP und war mit 288 Kegel davongezogen.

Corinna Kastner und Beata Wlodarczyk konnten nichts mehr falsch machen und brachten mit durchwachsenen Leistungen das Spiel nach Hause. Wlodarczyk erzielte nach verhaltenem Start noch 587 Kegel und verbuchte damit weitere 4:0 SP. Kastner war mit ihrem Spiel nicht ganz so zufrieden, gewann zwar mit 3:1, mit 555 blieb sie aber doch unter ihrem derzeitigen Leistungsniveau. Trotzdem holten sie zusammen noch weitere 65 Kegel zur Gesamtdifferenz von 353 Zählern dazu.

Die Spielstatistik


SKC Victoria Bamberg - ESV Schweinfurt 8:0
(21:3 Satzpunkte, 3522:3169 Holz)
Beisser - Ruhl 3:1 (623:559)
Fritzmann - K. Hörmann 4:0 (550:516)
Bader - Trinklein 4:0 (608:519)
Kicker - S. Hörmann 3:1 (599:498)
Wlodarczyk - Stretz 4:0 (587:544)
Kastner - Hubmann 3:1 (555:533)

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