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Bamberg
2. Liga der Basketballerinnen

Pflichtsieg ist auch ein Abschiedsgeschenk

Die DJK Brose Bamberg gewinnt in Mainz mit 59:44. Mara Münder und Tonia Lohneiß verlassen aus Studiengründen den Verein.
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Mara Münder (l.), die wie Tonia Lohneiß die DJK Brose studienbedingt verlässt, erzielte in ihrem vorerst letzten Spiel für die Bambergerinnen acht Punkte. Foto: sportpress
Mara Münder (l.), die wie Tonia Lohneiß die DJK Brose studienbedingt verlässt, erzielte in ihrem vorerst letzten Spiel für die Bambergerinnen acht Punkte. Foto: sportpress
Mit dem 59:44 (37:24)-Auswärtserfolg beim ASC Theresianum Mainz haben die Zweitliga-Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg nach der enttäuschenden Niederlage gegen Würzburg nicht nur unmittelbar in die Erfolgsspur zurückgefunden, sondern auch die Tür zu den Play-offs weit aufgestoßen. Um noch auf den ungeliebten fünften Platz abzurutschen, müssten sie ihre letzten beiden Partien verlieren und die Rhein-Main Baskets gleichzeitig viermal in Folge - darunter auch das direkte Duell mit Bamberg mit mehr als zwölf Zählern Differenz - gewinnen.
"Unser Fokus lag nicht darauf, hier mit dem Ergebnis ein Ausrufezeichen zu setzen. Zum einen beweisen die Mainzerinnen in einer für sie nicht ganz einfachen Spielzeit wirklich Moral, zum anderen haben wir zum ersten Mal in dieser Saison 40 Minuten lang gegen eine Zonenverteidigung gespielt. Das ist oftmals keine dankbare Aufgabe", relativierte DJK-Cheftrainer Ulf Schabacker die offensive Ausbeute und am Ende zu Buche stehende Differenz.
Gewinnen wollten die Bambergerinnen auch und vor allem für zwei Spielerinnen, die in Mainz zum vorläufig letzten Mal im Brose-Trikot aufliefen. Sowohl Mara Münder als auch Tonia Lohneiß stehen vor einem studienbedingten Auslandsaufenthalt und dem Team damit ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Gedanken daran, die Abgänge noch innerhalb der Wechselfrist mit einer personellen Ergänzung aufzufangen, hat die DJK Brose schnell verworfen. Stattdessen sollen die eigenen Nachwuchskräfte im Kader, Julika Gese, Franziska Hager und Anika Hartmann sowie nach ihrer Schulterverletzung Marie Ulshöfer, stärker eingebunden werden.
Während die drei Erstgenannten am Abend zuvor in der Regionalliga mit dem SC Kemmern einen wichtigen Sieg einfuhren, setzte Schabacker am Samstag noch einmal auf die Formation der letzten Wochen. Die fand gut in die Partie, erspielte sich bereits zum Ende des ersten Durchgangs eine zweistellige Führung (19:9) und behauptete selbige im weiteren Verlauf konstant. Dass die Brose-Korbjägerinnen dem Gegner dabei in keinem Viertel mehr als 13 Zähler gestatteten, sprach einmal mehr für ihre stabile Verteidigung. Offensiv war phasenweise gegen die Zone der ASC-Damen ein wenig Sand im Getriebe, dennoch setzte man sich kontinuierlich ab. Die Mannschaft hat das seriös gelöst", bilanzierte Schabacker, der seiner Truppe zwei freie Tage verordnete, zumal sie am kommenden Woche spielfrei ist. red
ASC Theresianum Mainz: Sagerer (11), Georgieva (10), Marschall (10), Mortier (6), Finke (4), Kleinert (2), Feil (1), Dötsch, Pinjic
DJK Brose Bamberg: Zeis (14), Sokman (11), Förner (9), Münder (8), Waldner (8), Furman (4), Lohneiß (3), Hesselbarth (2), Perv
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