Laden...
Bamberg
Fußball

Niederlage gegen Würzburger Kickers macht dem FC Eintracht Bamberg Mut

Gegen die Würzburger Kickers zeigte der FC Eintracht Bamberg im Pokalspiel eine starke Leistung. Nun soll es in der Bayernliga aufwärtsgehen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Bamberger Sebastian Schäferlein (hinten) gewinnt das Kopfballduell gegen den Würzburger Amir Shapourzadeh. Foto: sportpress
Der Bamberger Sebastian Schäferlein (hinten) gewinnt das Kopfballduell gegen den Würzburger Amir Shapourzadeh. Foto: sportpress
Dass die Fußballer des FC Eintracht Bamberg nach dem Pokal-Aus gegen die Würzburger Kickers wie begossene Pudel vom Platz gingen, lag ausschließlich am Dauerregen im Fuchs-Park-Stadion. Denn aus der 2:3-Niederlage gegen das Drittliga-Profiteam zog der Bayernligist viel Positives. "Ich freue mich für meine Mannschaft, dass sie sich über 90 Minuten gewehrt hat. Wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Wir hatten gute Szenen. Viele haben gegen die Würzburger in dieser Saison noch nicht zwei Tore geschossen", meinte FCE-Trainer Norbert Schlegel.

Genau genommen war es noch niemand. Im bayerischen Toto-Pokal hatten sich die Unterfranken mit zwei "Zu-Null-Siegen" für die Achtelfinalpartie in Bamberg qualifiziert, und in der 3. Liga stand für sie in bislang zwölf Punktspielen nie mehr als ein Gegentreffer zu Buche. Daher war Kickers-Coach Bernd Hollerbach trotz des Erreichens des Viertelfinals ein wenig angefressen. "Ich kriege nicht gerne Gegentore. Damit tue ich mir schwer", sagte der Ex-Profi, obwohl sein Team die Pflichtaufgabe erfüllte und weiter auf den dritten Einzug in die DFB-Pokal-Hauptrunde in Folge hoffen darf.

Die FEC-Fans unter den 650 Zuschauern, von denen viele Kickers-Anhänger waren, konnten für kurze Zeit sogar auf eine Sensation hoffen. Doch nach Nico Haas' Führungstreffer (15. Min.) übernahm der Favorit mehr und mehr das Kommando und feierte am Ende einen ungefährdeten Sieg - der 2:3-Anschlusstreffer durch Oliver Seybold fiel erst unmittelbar vor dem Abpfiff. Dennoch waren die "Violetten" stolz auf ihre Leistung gegen den zwei Klassen höher beheimateten Kontrahenten. "Wir können absolut zufrieden sein. Nun müssen wir den Schwung, den wir trotz der Niederlage bekommen haben, mit nach Eltersdorf nehmen", sagte Sebastian Schäferlein. Am Freitag muss der FCE schon wieder bei den Erlanger Vorstädtern ran.

Nicht nur der Mittelfeldspieler hofft, dass sein Team dort genauso stark auftritt. "Wenn die Mannschaft eine solch couragierte Leistung auch in der Liga abruft, werden wir schnell bessere Ergebnisse bekommen", meinte Vereinschef Mathias Zeck. In der Bayernliga Nord warten die Bamberger seit sechs Wochen auf den vierten Saisonsieg. Als Tabellen-13. liegen sie weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Daher mahnt Zeck: "Die Mannschaft hat gegen Würzburg den Maßstab gesetzt, was sie an Engagement und Leistung zeigen sollte. Sie muss die Bayernliga endlich annehmen. Wenn sie aber meint, sie kann ihre Gegner auch mit 70 Prozent schlagen, dann wird sie das nicht schaffen."

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren