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Bamberg
Regionalliga

Mirza Mekic hält den FCE voll auf Kurs

Die Bamberger FCE-Fußballer schlagen den SV Seligenporten mit 2:1 und stehen kurz vor dem Klassenerhalt.
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Mirza Mekic (l.), der zweifache Bamberger Torschütze, lässt sich vom Seligenportener Mariuasz Suszko nicht beeindrucken. Fotos: sportpress
Mirza Mekic (l.), der zweifache Bamberger Torschütze, lässt sich vom Seligenportener Mariuasz Suszko nicht beeindrucken. Fotos: sportpress
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Der FC Eintracht Bamberg 2010 hat am Samstag mit einem 2:1-Erfolg gegen den SV Seligenporten einen großen Schritt in Richtung Verbleib in der Fußball-Regionalliga Bayern gemacht. Der Vorsprung auf die Relegationsplätze beträgt bei noch zwei ausstehenden Partien nun fünf Zähler.
"Ich hoffe, man sieht mir meine Erleichterung an - so viel Stress in 90 Minuten.... Nach 30 Sekunden lagen wir mir 0:1 hinten, schlechter kann ein Spiel nicht anfangen. Unsere Reaktion aber war gut, wir haben uns schnell gefangen", so der Bamberger Trainer Dieter Kurth nach der Begegnung vor über 800 Zuschauern im Fuchs-Park-Stadion. "Wir wollten gleich voll da sein und attackieren, plötzlich verlieren wir einen Zweikampf und es steht 0:1."
Dabei hatten die Gäste eine Überzahlsituation gut ausgespielt, die Vorarbeit von Dominik Stolz nutzte Christopher Schaab nüchtern zum ersten Treffer.
Nur drei Minuten später hätte der SVS nachlegen können, doch zunächst scheiterte Florian Wolf an Schlussmann Mario Aller, nach einer Ecke klärte Christoph Herl den Kopfball von Wolf auf der Linie. "Wir hatten in den ersten 20 Minuten drei, vier gute Gelegenheiten, da kann sich Bamberg bei Aller und unserem Unvermögen bedanken. Aber so ist es eben im Fußball: Wenn man die Tore nicht macht, muss man sich nicht über den Ausgleich wundern", haderte der Seligenportener Trainer Karsten Wettberg mit den ausgelassenen Chancen.
Tatsächlich fingen sich die Hausherren nun. Nach einer halben Stunde hatten sie die Partie im Griff, drückten nach vorne und ließen keine Möglichkeiten mehr zu. Belohnt wurden sie in der 37. Min.: Mirza Mekic marschierte von links außen in die Mitte, zog ab und ließ mit seinem platzierten Schuss Torwart Dominik Brunnhübner keine Chance.
Nach dem Seitenwechsel bot die Partie, die in der ersten Hälfte geprägt war von ansehnlichem Fußball, nur noch wenig Erbauliches. "Nach dem 1:1 haben wir uns taktisch ein bisschen verändert, die zwei Sechser zurückgezogen und so dann auch weniger Möglichkeiten zugelassen. Danach habe ich mich entschieden, offensiv zu wechseln und Wieczorek für die linke Seite zu bringen", so Kurth, der mit dem einen Punkt nicht leben wollte. Sven Wieczorek kam in der 71. Min. Eine Viertelstunde später sollte sich dieser Wechsel ausgezahlt haben. Der neue Mann bediente Mekic, der in den Strafraum ging und zum 2:1-Siegtor ins lange Eck traf - sehr zum Unwillen von Gäste-Coach Wettberg: "Wenn bei uns zwei Spieler wie in der 87. Min. agieren, brauchen wir uns nicht wundern, wenn Mekic das ausnutzt. Ich habe gewechselt, weil wir über die rechte Abwehrseite anfällig waren. Die Spieler hatten strikte Anweisungen, stehen zu bleiben. Dann haut der erste über den Ball - den hätte ich mit 72 Jahren noch gestoppt, und der zweite entschuldigt sich grad bei mir - was hab ich von einer Entschuldigung?"
Groß hingegen die Freude auf der Gegenseite. "Ich bin unwahrscheinlich erleichtert, das wir das Spiel noch umgebogen haben. Ob das und die 44 Punkte letztendlich reichen oder ob wir noch einen Zähler brauchen - man wird sehen", so Kurth. Sein Matchwinner hingegen wird deutlich. "Keine Chance, dass wir diesen Platz noch einmal hergeben. Wir sind auf einem sehr guten Weg, das hat man auch in diesem Spiel gesehen. Nach einem so frühen Rückstand kommt nicht jede Mannschaft so zurück", freute sich Mekic.
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