Der FC Oberhaid und sein Erfolgstrainer Mario Herrmannsdörfer gehen ab Juli getrennte Wege. Die Trennung erfolgt laut Trainer und Vereinsführung mit Vorstand Rudolf Kopfmüller an der Spitze vor allem aus privaten Gründen des Trainers und im gegenseitigen Einvernehmen.
Herrmannsdörfer übernahm den FC Oberhaid im schwierigen zweiten Bezirksliga-Jahr nach dem Aufstieg und erreichte mit dem Team den dritten Platz und damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Die Relegation wurde nur um einen Punkt verfehlt. Die laufende Saison verläuft ähnlich erfolgreich. Nach 19 Spieltagen mit nur drei Niederlagen hat der FC Oberhaid noch alle Optionen nach oben offen, wobei das gesteckte Ziel - unter die ersten Zehn - nicht aus den Augen verloren wird.
Der FCO-Vorsitzende Rudolf Kopfmüller sagte auf FT-Anfrage: "Der FC Oberhaid verliert mit Herrmannsdörfer nicht nur einen Trainer-Individualisten, der mit seiner akribischen Arbeit dem jungen, lernwilligen Bezirksligateam sehr viel mit auf den Weg gab, bzw. noch geben wird und nichts dem Zufall überließ, sondern auch einen Strategen auf dem Spielfeld." Der 31-jährige Herrmannsdörfer habe versichert, dass er bis zum Saisonende natürlich alles dafür tun werde, das Team auf den ihm zustehenden Tabellenplatz der Bezirksliga Oberfranken West zu führen.

Wechsel in der Winterpause


In der Winterpause kann der FC Oberhaid unterdessen zwei Zugänge vermelden. Zum einen kommt Alexander Erlwein zum Ausklang seiner Karriere, die ihn zu einigen Vereinen im Spielkreis Bamberg führte, zu seinem Heimatverein zurück. Mit Stefan Bickel (zuletzt FC Wacker Trailsdorf) kommt auch kein unbeschriebenes Blatt nach Oberhaid. Den Verein verlassen hat Dominik Rödig in Richtung FSV Unterleiterbach.
Die Vorbereitungsspiele des FC Oberhaid, Freitag, 10. Februar, 18.45 Uhr: beim VfL Frohnlach II; Samstag, 11. Februar, 13.30 Uhr: gegen den SV Merkendorf; Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr: gegen den ASV Hollfeld (in Hallstadt); Samstag, 3. März, 15 Uhr: bei der DVV Coburg