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Basketball

Louis Olinde spielt für Baunach

Mit dem U18-Nationalspieler wechselt ein vielseitiges Talent ins Nachwuchsprogramm der Brose Baskets.
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Beim "Next-Generation-Tournament" der Euroleague im Mai in Berlin lief Louis Olinde für die U18-Mannschaft der Gastgeber auf. Foto: imago
Beim "Next-Generation-Tournament" der Euroleague im Mai in Berlin lief Louis Olinde für die U18-Mannschaft der Gastgeber auf. Foto: imago
Die Brose Baskets haben Nachwuchstalent Louis Olinde verpflichtet. Der 2,05 m große U18-Nationalspieler kommt vom ProA-Zweitligisten Hamburg Towers und hat beim achtmaligen deutschen Meister einen Vertrag über vier Jahre unterschrieben. Olinde wird mit einer Doppellizenz ausgestattet und ist somit für das Farmteam der Bamberger, die Baunach Young Pikes, in der ProA spielberechtigt.

"Ich kenne Louis bereits seit einigen Jahren, habe schon mit ihm auf Nationalmannschaftsebene gearbeitet. Zuletzt war er ein wichtiger Bestandteil der DBB-98er-Generation, die das Albert-Schweitzer-Turnier gewinnen konnte. Es erwartet uns ein perspektivisch sehr interessanter Junge, dem wir ein großes Entwicklungspotenzial zuschreiben", meint Fabian Villmeter, Leiter des Jugendprogramms der Brose Baskets und Trainer der Baunach Young Pikes.
"Für mich ist Louis ein multidimensionaler Spieler, der bis zu drei verschiedene Positionen spielen kann und darüber hinaus ein beachtenswertes Spielverständnis mitbringt. Für Louis wird es darum gehen, seine eigene Entwicklung weiter voran zu treiben, aber auch als ein neues Gesicht unserer Baunach Young Pikes eine zentrale Rolle im ProA-Team einzunehmen."

Olinde begann seine Laufbahn beim BC Hamburg. Ab 2011 spielte er zusätzlich für die Piraten Hamburg in der JBBL, ab 2014 in der NBBL. Kooperationen machten es möglich, dass der 18-Jährige in der letzten Saison für drei Vereine auflief: Für die Piraten Hamburg spielte er neun Mal in der NBBL, für den SC Rist Wedel kam er auf 21 ProB-Partien und für die Hamburg Towers auf drei Einsätze in der ProA. Olindes Nationalmannschaftskarriere begann 2014, als er mit der U16-Auswahl an der Europameisterschaft in Lettland teilnahm. Im Frühjahr 2016 gewann er mit der U18 das Albert-Schweitzer-Turnier.

"Dieser Sommer ist für mich ein ganz besonderer. Ich mache momentan mein Abitur und will mich im Anschluss voll und ganz auf meine basketballerische Entwicklung konzentrieren. Ich habe mir einige Situationen in Deutschland angesehen und eine Entscheidung getroffen. In Bamberg bieten sich mir die optimalen Bedingungen, um den nächsten Schritt zu machen", meint Olinde, der demnächst mit der U18-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teilnimmt.

Vielen Basketballfans dürfte sein Vater ein Begriff sein. Wilbert Olinde gewann mit der University of California 1975 die Meisterschaft der Nordamerikanischen Collegeliga NCAA und wurde mit dem SSC/ASC Göttingen drei Mal deutscher Meister. red
 
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