Weitramsdorf
Basketball

Knapper Sieg für die Brose Baskets in Coburg

Die Brose Baskets bezwingen im letzten Testspiel die Walter Tigers Tübingen mit 70:66.
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Lucca Staiger (rechts) versenkt einen Dreier gegen den Tübinger Garlon Green, der mit 24 Punkten bester Werfer der Partie war. Foto: Daniel Löb
Lucca Staiger (rechts) versenkt einen Dreier gegen den Tübinger Garlon Green, der mit 24 Punkten bester Werfer der Partie war. Foto: Daniel Löb
Die Brose Baskets sicherten sich im letzten Testspiel am Mittwochabend in Coburg vor 2048 Zuschauern einen 70:66 (37:37)-Erfolg gegen den Bundesliga-Konkurrenten Walter Tigers Tübingen. Während die Schwaben komplett antraten, fehlten beim deutschen Meister noch die EM-Teilnehmer Nikos Zisis, Nicolo Melli und Janis Strelnieks. Die drei Leistungsträger im Team von Andrea Trinchieri treffen am Donnerstag in Bamberg ein und werden am Abend erstmals mit der Mannschaft trainieren. Am Sonntag (17 Uhr) steht dann beim Champions Cup in Bamberg gegen Pokalsieger Oldenburg das erste Pflichtspiel der Saison für den deutschen Meister auf dem Programm.

Die Bamberger starteten mit Brad Wanamaker, Malik Müller, der, so Trainer Andrea Trinchieri, die Erwartungen übertroffen habe, Elias Harris, Darius Miller und Gabe Olaseni. Letzterer hatte in der Anfangsphase seine liebe Not mit Tigers-Center Mahir Agva.
Ihm und dem Scharfschützen Garlon Green (12 Punkte im ersten Viertel) hatten es die Tübinger zu verdanken, dass sie mit einem 23:20-Vorsprung in die erste Pause gingen.

Im zweiten Viertel verteidigten die Bamberger zwar deutlich aggressiver (Karsten Tadda), doch im Angriff fielen die Würfe nicht. Nach einem 22:31-Rückstand bliesen Lucca Staiger, Miller und Wanamaker dann aber zur Aufholjagd, die mit einer 33:32-Führung belohnt wurde. Obwohl die Tübinger den Rebound (18:11) beherrschten und auch etwas besser trafen, ging es mit einem 37:37-Gleichstand in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte Yassin Idbihi Akzente, die Brose Baskets zeigten sich auch im Rebound verbessert. Und als am Ende des dritten Viertels Darius Miller heiß lief, schossen die Bamberger einen 56:48-Vorsprung heraus. Zu Beginn des Schlussviertels sorgte dann Staiger per Dreier erstmals für einen zweistelligen Vorsprung (63:51) des Meisters. Green und der 39-jährige Sascha Nadjfeji setzten sich aber zur Wehr. Außerdem schrumpfte der Vorsprung des Meisters, weil sich die Oberfranken in der Schlussphase einige unnötige Ballverluste erlaubten. An der Freiwurflinie arbeiteten sich die Tübinger immer weiter heran und lagen 37 Sekunden vor dem Ende nur noch mit einem Zähler hinten (66:67). Der bärenstarke Miller sorgte dann aber für das 69:66 für die Bamberger, und die Tigers leisteten sich einen Ballverlust, sodass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.
Brose Baskets: Miller (14), Staiger (14), Idbihi (10), Wanamaker (7), Heckmann (6), Olaseni (4), Harris (4), Müller (3), Theis (3), Tadda (3), Schmitt (2) / Walter Tigers Tübingen: Green (24), Nadjfeji (11), Agva (9), Russel (5), Radosavljevic (4), Sanders (3), Mihailovic (3), Albus (3), Buford (2), Fitzpatrick (2)
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