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Bamberg
Basketball-Bundesliga

Brose Bamberg im Schongang zum Sieg gegen Braunschweig

Bambergs Trainer Trinchieri gönnt seinen Leistungsträgern viele Pausen. Doch der Erfolg gegen Braunschweig gerät nie in Gefahr gerät.
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Der am Montagabend sehr agile Jerel McNeal ist am Braunschweiger Carlton Guyton (r.) vorbeigezogen und schließt mit einem Korbleger ab. Foto: Daniel Löb
Der am Montagabend sehr agile Jerel McNeal ist am Braunschweiger Carlton Guyton (r.) vorbeigezogen und schließt mit einem Korbleger ab. Foto: Daniel Löb
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Die Pflichtaufgabe souverän gemeistert: Am Rosenmontag hatte der Tabellen-16. aus Braunschweig wenig Spaß in Bamberg. Der deutsche Meister bändigte die Löwen, feierte den achten Bundesliga-Sieg in Serie und bleibt mit dem 95:75 (45:33)-Erfolg in der Bundesliga (42:2 Punkte) weiter der schärfste Verfolger der immer noch ungeschlagenen Ulmer (44:0). Am Donnerstag rückt das Trinchieri-Team aber in der Euroleague selbst in die Außenseiterrolle, denn in der Arena in Belgrad warten 11 000 fanatische Fans und der Tabellensechste Roter Stern auf das Brose-Team.

Aufgrund der 6+6-Regel in der Bundesliga verzichteten die Bamberger diesmal auf Fabien Causeur und Vladimir Vereemenko - außerdem fehlten die verletzten Janis Strelnieks (Bänderriss in der Schulter) und Elias Harris (Knieprobleme). Die Braunschweiger, die im ganzen Februar nur zwei Spiele bestritten hatten, wehrten sich zu Beginn nach Kräften und blieben vor allem dank der drei Dreier von Carlos Medlock einigermaßen dran. Dank konzentrierter Offensive und guter Ballbewegung lagen die Hausherren nach dem Staiger-Dreier nach neun Minuten erstmals zweistellig in Führung (22:12). Bester Brose-Werfer im ersten Viertel war Leon Radosevic (6), der am Sonntag seinen 27. Geburtstag gefeiert hatte.

Trotz der neun Ballverluste in der ersten Halbzeit zogen die Hausherren im zweiten Viertel zwischenzeitlich auf 16 Punkte davon. Die Löwen kamen aber immer wieder heran und gingen "nur" mit einem 33:45-Rückstand in die Kabine. Während bei den Gästen mit Medlock (14) und Geoffrey Groselle (10) bereits zwei Akteure auf eine zweistellige Punktausbeute gekommen waren, verteilten sich die 45 Brose-Zähler, angeführt von Jerel McNeal (9), gleich auf zehn Spieler. Auffällig auf Hausherren-Seite dabei, dass die Dreierquote (63 Prozent/5 von 8) besser war als die aus dem Zweierbereich (59/10 von 17). Die Gäste trafen insgesamt nur 37 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld.


Leistungsträger feiern die Talente

Angeheizt von einigen Faschingshits, aber nur wenigen verkleideten Fans, diktierte der Gastgeber in Person von Leon Radosevic, der am Brett dominierte, das Geschehen. Nach der ersten 20-Punkte-Führung (56:35) schickte Trinchieri auch Leon Kratzer und Louis Olinde aufs Parkett. Zusammen mit dem treffsicheren McNeal, Ali Nikolic und Patrick Heckmann, der am Rosenmontag 25 wurde, schraubten sie den Vorsprung bis auf 75:47 hoch. Die Leistungsträger genossen auf der Bank die wohl verdienten Pausen und freuten sich mit den frech aufspielenden Talenten.

Zwei Minuten vor dem Ende trug sich auch der 18-jährige Olinde mit einem Dreier als zwölfter Bamberger in die Scorerliste ein, Kratzer ließ ein krachendes Dunking folgen. Die Bamberger Faschingsparty in der Brose Arena fand einen würdigen Abschluss.


Die Statistik

Brose Bamberg -
Löw. Braunschweig 95:75

(27:17, 18:16, 30:14, 20:28)
Bamberg McNeal (19 Punkte/2 Dreier), Nikolic (15/3), Radosevic (14), Lo (9/1), Staiger (9/3), Miller (8/2), Kratzer (6), Zisis (4), Heckmann (4), Melli (3/1), Olinde (3/1), Theis (1)
Braunschweig Medlock (21/5), Groselle (20), Theis (11/3), Boykin (8), Guyton (5/1), Klepeisz (5/1), Schwartz (3/1), Pierre (2), Figge
SR Lottermoser, Fritz, Krüper
Zuschauer 6150
Gesamtwurfquote Bamberg 60 Prozent (33 Treffer/55 Versuche), Braunschweig 42 (27/65)
Dreierquote Bamberg 54 Prozent (13/24), Braunschweig 42 (11/26)
Freiwurfquote Bamberg 84 Prozent (16/19), Braunschweig 77 (10/13)
Rebounds Bamberg 37 (30 defensiv/7 offensiv), Braunschweig 25 (17/8)
Ballgewinne/-verluste Bamberg 2/13, Braunschweig 6/8

Assists Bamberg 20 / Braunschweig 15
Fouls Bamberg 20 / Braunschweig 21
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