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Bamberg
Fussball-Bayernliga Nord

FCE-Coach Schlegel ärgert sich über die schwache Abwehr

Rückschlag für den FC Eintracht Bamberg 2010: Nach drei Spielen ohne Niederlage in der Fußball-Bayernliga Nord und dem Pokalsieg in Oberhaid verloren die "Violetten" am Samstag beim Neuling ASV Burglengenfeld mit 2:3 (0:2). Maximilian Göbhardt (48.) und Nikolai Altwasser (68.) erzielten die Treffer für den Regionalliga-Absteiger.
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Maximilian Göbhardt traf für den FCE in Burglengenfeld. Foto: sportpress
Maximilian Göbhardt traf für den FCE in Burglengenfeld. Foto: sportpress
Bitter für den FCE: In der Pause musste Tormann Simon Retzlaff verletzt raus, Jugendtorwart Benedikt Hoh kam somit zu seinem Bayernliga-Debüt. Eine Zerrung hat sich zudem Sebastian Schäferlein geholt - eine weitere Hiobsbotschaft.
Die Zwischenbilanz nach sieben Spielen: Offensiv hat das Team von Coach Norbert Schlegel Möglichkeiten und mit 14 Treffern Platz 3 in der Liga, nur Eichstätt (17) und Eltersdorf (15) haben häufiger getroffen. Aber die Defensive bereitet Schlegel großes Kopfzerbrechen. Schon 15 Mal hieß es Tor für den Gegner, nur in Haibach (4:0) wurde hinten zu Null gespielt. Nur Schlusslicht Sand (16) hat mehr Gegentore kassiert. "Mir fehlt es da an der Kompromisslosigkeit. Das ist oft zu bieder, was wir da hinten spielen.
Es ist viel zu einfach, gegen uns ein Tor zu schießen", moniert der FCE-Trainer.
Der musste natürlich auch noch die Verletzung von Keeper Retzlaff registrieren, der nach einem Stollentritt vom Platz musste, eine alte Verletzung. Für ihn rückte zur zweiten Hälfte der erst 18 Jahre alte Benedikt Hoh zwischen die Pfosten. Das schwache Abwehrverhalten sollte sich auch in Burglengenfeld auswirken. Der ASV hatte zwar acht Kaderspieler zu ersetzen, konnte nur einmal wechseln, aber nutzte die Defensivfehler der Gäste gnadenlos aus. Vor dem 1:0 durfte ASV-Knipser Benjamin Epifani im Strafraum frei agieren. "Da ist keiner rausgerückt", schimpfte Schlegel, und so konnte Epifani das frühe 1:0 erzielen (6. Min.). Das 2:0 legte der FCE auf: erst ein verunglückter Rückpass von Kapitän Mirza Mekic, der dann beim Versuch zu klären einen Strafstoß verursachte, den Andreas Müller zum 2:0 versenkte (42.).
Der zweite Abschnitt mit dem Youngster Hoh auf der Torlinie verlief besser. Nach einer Ecke schaffte Maximilian Göbhardt aus zwölf Metern den 1:2-Anschluss (48.). Als Nikolai Altwasser über die linke Seite kam und aus recht spitzem Winkel mit einem Schuss in die lange Ecke das 2:2 erzielte (68.), war alles drin. "Wir hatten ein paar mal die Möglichkeit zum 3:2", sah Schlegel Siegchancen.
Doch der letzte Treffer fiel auf der anderen Seite. Ein Eckball wurde auf die andere Seite verlängert und kam von dort zurück zu Epifani, der einschoss (75.). "Der stand da völlig blank", rügte Schlegel erneut das Abwehrverhalten. Gut möglich, dass da personell noch einmal nachgebessert wird.

ASV Burglengenfeld - FC Eintracht Bamberg 3:2
ASV Burglengenfeld: Epifani - Müller, Sander, Schnaus, Fuchs, Zempelin, Dimespyra, Schleicher, Gröger, Epifani, Dorrer (77. Arslan) / FC Eintracht Bamberg: Retzlaff (46. Hoh) - Altwasser (89. Strohmer), Niersberger, Mekic, Schäferlein, Göbhardt, Haas, Schraufstetter (36. Ljevsic), Seybold, Kane, Jerundow / SR: Gschwendtner (Wurmannsquick) / Zuschauer: 450 / Tore: 1:0 Epifani (6.), 2:0 Müller (42. Foulelfmeter), 2:1 Göbhardt (48.), 2:2 Altwasser (68.), 3:2 Epifani (75.) / Gelbe Karten: Schleicher / Kane, Göbhardt, Niersberger

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