Bamberg

Ein Wurf reicht Rebecca Zimmer zum bayerischen Titel

Der Nachwuchs der LG Bamberg bewährt sich im Freien und in der Halle. Rebecca Zimmer wird bayerische Meisterin mit dem Diskus.
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Kalt, nass, weiß: Rebecca Zimmer bei der Winterwurfmeisterschaft 2015 in München Foto: privat
Kalt, nass, weiß: Rebecca Zimmer bei der Winterwurfmeisterschaft 2015 in München Foto: privat
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Eine Gold- und eine Silbermedaille sowie zweimal die Qualifikation für die deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Jugend sind die erfreuliche Bilanz der LG Bamberg bei den bayerischen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in München. Bei winterlichen Verhältnissen mit Schneefall fanden die traditionellen Wurfmeisterschaften auf dem Nebenplatz des Olympiastadions statt.
Rebecca Zimmer, die deutsche Vize-Jugendmeisterin von 2014 im Diskuswurf der U18, ging in ihrer neuen Altersklasse U20 an den Start. Schon beim Einwerfen war klar, dass die Witterungsverhältnisse keinen optimalen Wettbewerb zulassen. Dabei schaffte es die Bamberger Gymnasiastin aus dem Training heraus, mit nur einem gültigen Wurf von 40,55 m die Goldmedaille mit über acht Metern Vorsprung zu gewinnen.
Ihre anderen Würfe landeten oft knapp außerhalb des Sektors, doch deutlich weiter als ihr Goldwurf, mit dem sie sich erneut für die deutsche Winterwurfmeisterschaft qualifiziert hat.
Ein besonders Geburtstagsgeschenk machte sich Jonas Trusen zusammen mit seinen Staffelkameraden Florian Leibbrand, Niklas Grüner und Daniel Müller zu seiner Volljährigkeit. In der Werner-von-Linde-Halle in München holte die läuferisch starke 4x200-m-Jugendstaffel trotz eines kleinen Wechselproblems die Silbermedaille in der Altersklasse U20.
Auf den vier Hallenrunden kämpften sie sich an die späteren Gewinner aus Gräfelfing knapp heran und unterboten in 1:34,87 Min. die Qualifikationsnorm für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Neubrandenburg. Nach dem Lauf meinte Jonas Trusen: "So ein Geschenk habe ich noch nie bekommen, das kann man sich nur selbst machen." Zuvor testete Florian Leibbrand seine Sprintqualitäten im B-Finale über 60 m. In 7,25 Sek. wurde er Fünfter des B-Finales.
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