Bamberg
2. Basketball-Regionalliga

Die Teams aus der Region gehen zum Auftakt leer aus

Die Rattelsdorf Independents, die Regnitztal Baskets und der TTL Bamberg verlieren am ersten Spieltag.
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TTL Bamberg - SV Stauf. Der Staufer Alexander Malinkovich versucht den Bamberger Nils Duckarm (r.) zu stören. Foto: sportpress
TTL Bamberg - SV Stauf. Der Staufer Alexander Malinkovich versucht den Bamberger Nils Duckarm (r.) zu stören. Foto: sportpress
Bamberg — Zum Start in die neue Saison der 2. Basketball-Regionalliga Nordost kassierten die Teams aus der Region ausnahmslos Niederlagen.
TTL Bamberg - Baskets Stauf 68:78
In einem hektischen Spiel dominierten die Gäste von Beginn an und setzten das junge Team um Coach Ernst Griebel enorm unter Druck. In der Offensive rannten die Bamberger immer wieder gegen die aggressive Verteidigung an. Die wenigen freien Würfe fanden dann auch nicht immer das Ziel, sodass die Gäste mit 18:15 in Führung gingen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gelang es dem TTL dann aber bis zur Halbzeit eine knappe Führung zu erspielen (32:29), diese im dritten Viertel teilweise zweistellig auszubauen und auch in das Schlussviertel mit einem Vorsprung (52:48) zu gehen. Nach einer Auszeit der Staufer drehten die Gäste dann aber das Spiel abermals komplett.
Den Hausherren gelang es nicht mehr den gegnerischen Korb erfolgreich zu attackieren. Punkt um Punkt kämpften sich die körperlich überlegenen Gäste im Schlussviertel heran. In der sehr hektischen Schlussphase handelten sich die Bamberger dann noch zwei technische Fouls ein, welche von den Gegnern routiniert in Punkte umgesetzt wurden. Letztendlich gingen die Gäste als verdienter Sieger vom Spielfeld - zeigten sie doch die geschlossenere Mannschaftsleistung. Positiv für das junge Bamberger Team war der Kampfgeist, so wurde bis in die Schlussminute um jeden freien Ball gefightet. Darauf können Mannschaft und Trainer aufbauen, geht es doch am Freitag im Derby gegen die Regnitztal Baskets.
TTL Bamberg: Griebel (25 Punkte/1 Dreier), Duckarm (10/1), Hubatschek (10), Land (9/2), Weiß (6), Dorn (4), Bretag (2), Rabak (2), Mees, Heppt, Lohneis
BG Zwickau - Rattelsdorf Independ. 118:87
Ohne Trainer Andy Sippach traten die Rattelsdorfer in Zwickau antreten. Der Absteiger aus der Regionalliga trat mit bekannten Spielern wie Troutmann und Hruska an. Außerdem hatte er sich mit dem Ex-Chemnitzer Endig verstärkt. Zunächst hielten die Independents unter Führung von Co-Trainer S. Lieb noch gut mit. Vor allem Reichmann spielte gut auf und erzielte neun der ersten elf Punkte. Danach kamen die Hausherren besser ins Spiel und führten nach dem ersten Viertel 25:20. Zwickau setzte sich dann das erste Mal auf zehn Punkte ab, doch dank einer hervorragenden Dreierquote verkürzten die jungen Rattelsdorfer auf 35:41. Durch Fehler und Unkonzentriertheit verloren sie aber den Faden und lagen zur Halbzeit mit 40:59 hinten. Mit viel Herz, Kampfgeist und einem guten Händchen von P. Reh verkürzte der Gast im dritten Viertel nochmals auf 58:68 . Doch die körperlich überlegenen Zwickauer erzielten immer wieder einfache Punkte unter dem Korb und zogen auf 92:69 davon. Rattelsdorf bewies Moral und hielt dagegen, konnte aber nicht mehr entscheidend verkürzen.
Rattelsdorf Independents: Reh (28/7 Dreier), Reichmann (18/3 Dreier), Kohn (12/2), Thiem (10/3), Loch (8/2), Boucher (6/1), Stretz (2), Seemüller, Endres
Rockets Gotha II - Regnitztal Baskets 79:63
Von Anfang an war es ein Spiel auf Augenhöhe, jedoch sehr kampfbetont und hektisch. Die Wurfquote war bei beiden Teams in der ersten Halbzeit nicht die beste. Das erste Viertel ging mit 17:15 an Gotha. Der zweite Abschnitt gestaltete sich ebenfalls ausgeglichen. Die Regnitztal Baskets fanden trotz einer hohen individuellen Fehlerquote immer wieder den Weg zum Korb (Halbzeitstand 35:35).
Bis zur 27. Min. (48:46) konnten die Baskets das Match offen gestalten. Nach einer leichten Verletzung von Christoph Jungbauer kam jetzt eine leichte Schwächephase, die Gotha gnadenlos ausnutzte. Bis zum Ende des dritten Viertels gingen die Gastgeber mit 59:47 in Front. Mit dieser Führung im Rücken sowie dem Amerikaner Bones (28 Punkte), der das gesamte Spiel kaum zu halten war, spielte Gotha routiniert bis zum Ende weiter. Die Baskets konnten zwar nochmals auf sechs Punkte Rückstand verkürzen, mussten jedoch am Ende des vierten Abschnitts der hohen Foulbelastung ihrer Leistungsträger Tribut zollen.
Regnitztal Baskets: N. Jungbauer (16/2 Dreier), T. Fuchs (13), Lorber (9/1), Wimmer (6), D. Dippold (5/1), M. Fuchs (4), C. Jungbauer (4), T. Dippold (3/1), Ueberall (2), Sperke (1)

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