Bamberg
Segelflugsport

Die Bamberger Piloten sind wieder erstklassig

Die Piloten des Aero-Clubs machen in der 17. Wertungsrunde der zweithöchsten deutschen Klasse den Aufstieg in die Bundesliga perfekt. Damit steht der Erfolg vorzeitig fest, der Druck ist gewichen.
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Reinhold Ruß mit seiner ASH25 bei Startvorbereitungen auf der Breitenau Foto: Frank Schmitz
Reinhold Ruß mit seiner ASH25 bei Startvorbereitungen auf der Breitenau Foto: Frank Schmitz
In der 17. Wertungsrunde der 2. Bundesliga ließen die Sportpiloten des Bamberger Aero-Clubs nichts mehr anbrennen und sicherten sich bereits zwei Runden vor dem Saisonende den vorzeitigen Wiederaufstieg in die Segelflug-Bundesliga. Wie schon in der Vorwoche erreichten sie den dritten Platz unter 30 teilnehmenden Vereinen und verbesserten sich mit ihren erzielten 18 Punkten in der Gesamtwertung sogar noch vom dritten auf den zweiten Rang der Tabelle.
Bei extrem stürmischem Wind und dadurch zerrissenen Aufwinden wagten nur drei Piloten von der Bamberger Breitenau aus den Start zu einem Zweit-Bundesligaflug. Wetterbedingt schaffte jedoch keiner von ihnen die maximale Ligazeit von zweieinhalb Stunden voll zu nutzen, sodass sie sich mit relativ geringen Schnittgeschwindigkeiten zufrieden geben mussten.
Umso höher ist die damit erreichte Platzierung zu bewerten.
Reinhold Ruß schaffte mit seinem Copiloten Hans Heimler in seiner ASH25 zwischen Burgwindheim, Bayreuth, Eltmann und Weismain auf einer Strecke von 210 km den punktbesten Flug für seinen Verein. Die von ihm erkämpften 72,14 Speedpunkte sind bei den herrschenden Wetterverhältnissen sicherlich eine beachtenswerte Leistung.
Gleiches gilt für Gerhard Herbst, der mit seiner DG800B von Bamberg über Burgwindheim bis zum Ochsenkopf im Fichtelgebirge und zurück zur Breitenau flog. Auch ihm fehlten ein paar Minuten, um die maximal mögliche Ligazeit auszunutzen. Deshalb durfte er mit den von ihm erreichten 67,67 Geschwindigkeitspunkten ganz zufrieden sein.
Wie in der Vorwoche lieferte Max Dorsch, der jüngste der Bamberger Bundesliga-Piloten, auf der LS4b des Vereins den drittschnellsten Flug ab. Während eines Wettbewerbsflugs bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Zwickau über ein Dreieck von 187 km erreichte er sozusagen als "Abfallprodukt" 59,98 Speedpunkte für die Bundesligawertung seines Teams. Jetzt kann die Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs ihr Saisonziel feiern und die nächsten beiden Wochenenden bis zum Saisonende ganz entspannt genießen.

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