Bamberg
2. Damen-Basketball-Liga

DJK-Damen dürfen sich keinen weiteren Ausrutscher erlauben

Die Bambergerinnen wollen in Speyer den zweiten Platz festigen.
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Liisi Sokman (mit Ball) hofft, dass die DJK-Mannschaft noch konstanter in ihren Leistungen wird. Foto: Sebastian Hader
Liisi Sokman (mit Ball) hofft, dass die DJK-Mannschaft noch konstanter in ihren Leistungen wird. Foto: Sebastian Hader
Nach einem freien Wochenende - das Heimspiel gegen Würzburg wird am 22. Februar um 19.30 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle nachgeholt - biegen die Korbjägerinnen der DJK Brose auf die Zielgerade der regulären Saison in der 2. Damen-Basketball-Liga Süd ein. Am Sonntag sind die Bambergerinnen um 16 Uhr zu Gast beim TSV Towers Speyer-Schifferstadt. Durch vier Niederlagen aus den letzten fünf Partien verlor das Team vom Oberrhein zwar den Anschluss zu den Play-off-Rängen, ist deshalb aber keineswegs abzuschreiben.

Immerhin überwinterten die Rheinland-Pfälzerinnen auf dem vierten und damit einem Play-off-Platz. Das neue Jahr begann für die Truppe von Trainer Harald Roth dagegen weniger glücklich: Im Auftaktspiel verletzte sich mit Jennifer Mocanu die Strippenzieherin und erfolgreichste Werferin (13,8 Punkte pro Partie). Die US-Amerikanerin stand am vergangenen Sonntag im Nachholspiel gegen Bad Homburg erstmals wieder im Aufgebot, kam allerdings noch nicht zum Einsatz. Gesundheitlich angeschlagen bzw. frisch vom Nationalmannschafts-Lehrgang absolvierten Philippa Faul und Marla Ruf einige Minuten bei der herben 40:71-Schlappe. Die TSV-Verantwortlichen hoffen nun auf ein baldiges Ende der Personalsorgen.


Trainer Schabacker warnt

"In Bestbesetzung ist Speyer, erst recht in der heimischen Osthalle, ein schwerer Gegner. Alleine Mocanus Rückkehr wäre eine massive Verstärkung", weiß DJK-Headcoach Ulf Schabacker die Resultate der letzten Wochen einzuordnen. "Wir wissen aus den letzten Jahren, dass wir dort auf eine Mannschaft treffen, die es versteht, sich zu pushen. Weil es zudem ihre letzte Chance sein dürfte, noch in Richtung Play-offs zu schielen, erwarten wir einen motivierten Kontrahenten und ein umkämpftes Duell."

Für die Bambergerinnen gleichbedeutend mit dem Startschuss zu den entscheidenden Wochen: Nachdem sie aktuell nur noch aufgrund der direkten Vergleiche den zweiten Platz vor den punktgleichen Falcons aus Bad Homburg und Würzburger Sharks behaupten, kann ab sofort jeder Ausrutscher Folgen haben. "Dass wir von den verbleibenden sechs Begegnungen der Hauptrunde vier auswärts bestreiten, macht es sicher nicht einfacher. Entscheidend wird für uns sein, dass wir von Anfang an voll fokussiert und konzentriert zu Werke gehen. Wir müssen im Angriff wieder variabler spielen und mehr Bewegung erzeugen, der Schlüssel ist aber unsere Intensität", gibt Schabacker die Marschroute aus. Startschwierigkeiten wie in Bad Homburg, als man im zweiten Viertel bereits 16 Zählern Rückstand hinterherlief, soll es gegen Uta Gelbke (13,5 Punkte und 6,6 Rebounds pro Partie) & Co. nicht noch einmal geben.


Sokman: In den Spiegel schauen

"Wichtig ist, dass jede von uns noch einmal in den Spiegel schaut und sich fragt, ob sie wirklich an ihrem Limit agiert oder ob nicht doch noch ein paar Prozent mehr Leistung abgerufen werden können. Nur so werden wir individuell und als Team stärker", ergänzt Kapitänin Liisi Sokman. red

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