Bamberg
Fußball-Bayernliga nord

DJK Bamberg will Serie ausbauen

Die Wildensorger hoffen am Sonntag im letzten Heimspiel des Jahres gegen den SC Eltersdorf auf einen weiteren Sieg.
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Die Erfahrung von Tobias Eichhorn, der seine Sperre abgesessen hat, tut den DJKlern sicher gut. Foto: sportpress
Die Erfahrung von Tobias Eichhorn, der seine Sperre abgesessen hat, tut den DJKlern sicher gut. Foto: sportpress
Im letzten Heimspiel des Jahres empfängt die DJK Bamberg am Sonntag (14 Uhr) mit dem SC Eltersdorf eine Mannschaft, die nach drei überzeugend herausgespielten Siegen zuletzt gegen ihren "Angstgegner" Jahn Forchheim eine bittere 1:2-Heimniederlage hinnehmen musste. Die Wildensorger streben dabei eine Fortsetzung ihrer jüngsten Erfolgsstory und die Wiederholung des Vorrundendreiers an.

Mit 2:1 landeten die "Gelb-Grünen" am vierten Spieltag ihren ersten Saisonsieg und deuteten dabei ihre Leistungsfähigkeit endlich, aber auch eindrucksvoll an. Aktuell haben sie sich als Aufsteiger noch weit mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung erworben. Schließlich ist die DJK-Elf derzeit das Team der Stunde, kann auf drei teilweise begeisternde Auftritte zurückblicken, die ihr die volle Punktzahl bescherten. Nach den Siegen in Feucht (3:1) und gegen Eichstätt (6:4) hielten sie auch den SV Erlenbach auf dessen Gelände mit 2:0 nieder.
Matchwinner war der noch gegen Eichstätt früh verletzt ausgeschiedene Routinier Christoph Kaiser, der beide Treffer am Untermain markierte und sich in der internen Torschützenliste hinter Goalgetter Dominik Schütz (7 Tore) mit derzeit fünf Einschlägen auf Rang 2 schob.

Trainer Gerd Schimmer sah neben einer abermals sehr engagierten Leistung einen völlig verdienten Sieg, dem auch sein Erlenbacher Pendant Jürgen Baier beipflichtete, der zudem seinen Frust auch wegen zwei sich als langwierig herausstellenden Verletzungen bei seinen ohnehin schon dezimierten Schützlingen offen kundtat, was letztendlich für die DJK größtes Lob bedeutet.

Ein Wermutstropfen blieb aber den DJK-Verantwortlichen nicht erspart. Der in den vergangenen Wochen bärenstarke Innenverteidiger Christopher Kettler schied mit einer Oberschenkelzerrung aus und wird gegen Eltersdorf fehlen. Dafür wird der erfahrene Tobias Eichhorn nach abgesessener Sperre wieder eingreifen. Die Bamberger haben mittlerweile drei Zähler Differenz zum ersten Relegationsrang 14 gelegt, dazu die große Chance, sich mit weiteren Punkten im Tabellenmittelfeld festzusetzen und in dieser Region auch zu überwintern.

Die Mannen aus dem Erlanger Stadtteil, im Volksmund auch "Quecken" genannt, begeisterten ihren Coach Hendrik Baumgart in den letzten Wochen, ehe sie mit der Pleite gegen die Forchheimer die Uhr zurück auf Null stellten. Frenetisch feierte ihr Anhang die überragenden Leistungen gegen Seligenporten (6:3) und Haibach (4:1) und traute seinen Augen nicht ob der Vorstellung gegen den "Jahn". Der 38-jährige Baumgart sprach von "dilettantischer Verteidigung" und kommentierte die schwarze Serie im Vergleich mit den Forchheimern (noch kein Dreier): "So sind wir jetzt die Deppen vom Dienst."

Seine Jungs kamen mit der Taktik des Gegners nicht zurecht, der früh den Spielaufbau erfolgreich störte. So schafften es der aus dem Bamberger Umland stammende Kapitän Thomas Dotterweich und seine Mitstreiter überhaupt nicht, den Führenden der Bayernligatorjägerliste Bastian Herzner, der 17 Mal ins Schwarze traf, in Positionen zu bringen.

Gelingt es Spielführer Markus Fischer und seinen Nebenleuten, zu denen erstmals der 24 Jahre alte georgische Neuzugang Paata Zhgenti gehört, sich nach der Gala gegen Eichstätt erneut von ihrer besten Seite zu zeigen? Alle weiblichen Zuschauer erhalten Glühwein und eine DJK-Tasse geschenkt.
DJK Bamberg: Haupt, Trunk - Eichhorn, M. Fischer, Hoffmann, G. Jessen, J. Jessen, Kaiser, Krause, Rosiwal, Schmitt, Schmoll, Schütz, Schwinn, Strobler, Wolfschmidt, Wunder, Zhgenti




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