Baunach
Basketball ProA

Baunacher ziehen gegen Würzburg in die Brose Arena um

Das Zweitliga-Derby zwischen Bike-Cafe Messingschlager Baunach und dem Tabellenführer s.Oliver Baskets Würzburg wollen viele Fans sehen. Für die Partie am Sonntag, 11. Januar (17 Uhr), ziehen die Baunacher in die Bamberger Brose Arena um.
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Das Hinspiel gewann Würzburg mit 86:62. Hier verteidigt Maximilian Ugrai gegen den Baunacher Logan Stutz (vorne). Foto: K. Schmitt
Das Hinspiel gewann Würzburg mit 86:62. Hier verteidigt Maximilian Ugrai gegen den Baunacher Logan Stutz (vorne). Foto: K. Schmitt
Die Fans der s.Oliver Baskets Würzburg wollen das Gastspiel bei Bike-Cafe Messingschlager Baunach zum "Heimspiel in Bamberg" machen. Der Aufsteiger hofft dagegen, dass die Brose Arena, in der normalerweise die "Rote Wand" steht, am Sonntag um 17 Uhr ganz in der Baunacher Vereinsfarbe grün leuchtet. Fest steht bereits, dass beim Frankenderby der 2. Basketball-Liga ProA zwischen dem Tabellenneunten aus Baunach und dem souveränen Spitzenreiter aus Würzburg der Zuschauer-Saisonrekord, der bei 3284 steht, geknackt wird. "Wir haben bereits über 3500 Karten verkauft. Da die Nachfrage in den letzten Tagen noch einmal angezogen hat, rechnen wir am Sonntag mit 4500 bis 5000 Besuchern", sagt Jochen Hirmke, Basketball-Abteilungsleiter des FC Baunach.

Acht Fanbusse aus Würzburg

Aus Würzburg machen sich acht Fanbusse auf den Weg nach Bamberg. Bis zum Anmeldeschluss haben sich 400 Anhänger der s.Oliver Baskets einen kostenlosen Platz gesichert. Der Namenssponsor der Unterfranken finanziert die Aktion. "Darüber hinaus werden noch etliche Fans mit ihren Privat-PKW nach Bamberg fahren. Wir rechnen mit insgesamt 600 bis 800 Fans, die uns begleiten", sagt Vereinssprecher Patrick Wötzel.

Der Umzug von der Stauffenberg-Halle in die Brose Arena hat seinen Zweck somit erfüllt. Denn die Baunacher haben das Frankenderby zu einem Benefizspiel ausgerufen. 10.000 Euro aus den Ticketverkäufen sollen zwei sozialen Projekten zugute kommen: Zum einen "Integra Mensch", das sich die Inklusion, also die Eingliederung Behinderter in reguläre Arbeitsverhältnisse zum Ziel gesetzt hat. Zum anderen "Freund statt fremd", ein Verein, der Asylsuchenden den Zugang zum gesellschaftlichen Leben sowie zu Kultur und Bildung erleichtern will. Beide Organisationen werden von "Franken helfen Franken", dem Spendenverein der Mediengruppe Oberfranken, unterstützt.

Vorfreude ist groß

Nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Baunacher Spielern ist die Vorfreude aufs Derby groß. "Es ist immer schön in die Bamberger Arena zurückzukehren. Was ich hier schon für Schlachten erlebt habe, und was wir hier für tolle Siege, aber auch denkwürdige Niederlagen einstecken mussten, das werde ich nie vergessen. Wenn Freak City ein bisschen auflebt mit der Stimmung, die wir zum Beispiel bei der Meisterschaft 2007 hatten, dann können wir Würzburg auf jeden Fall ärgern", meint Steffen Hamann. Der Ex-Nationalspieler, der seit Saisonbeginn das Baunacher Trikot trägt, freut sich ebenso wie Trainer Ivan Pavic auf ein Wiedersehen mit Darren Fenn und Sebastian Betz. Die beiden Letztgenannten, die mit Pavic und Hamann im Bamberger Meisterteam von 2007 standen, spielen jetzt für die Würzburger.



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