Baunach
2. Basketball-Liga ProA

Baunacher fühlen sich in der Außenseiterrolle wohl

Die Young Pikes sind am Samstag beim Tabellendritten in Gotha zu Gast.
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Johannes Thiemann (l.) und Leon Kratzer (r.) kämpfen im Hinspiel mit Gothas Delvon Johnson um den Rebound. Foto: sportpress
Johannes Thiemann (l.) und Leon Kratzer (r.) kämpfen im Hinspiel mit Gothas Delvon Johnson um den Rebound. Foto: sportpress
Im vorletzten Spiel der Hauptrunde in der 2. Basketball-Liga ProA treten die Baunach Young Pikes am Samstag (19 Uhr) in Gotha an. Nach dem letzten Spieltag ist das Rennen um die Plätze 7 und 8, die noch zur Play-off-Teilnahme berechtigen, noch spannender geworden. Mit Chemnitz, Nürnberg, Baunach und Hanau liegen vier Teams punktgleich auf den Plätzen 7 bis 10. Auch Heidelberg, das zwei Punkte weniger aufweist, kann sich noch Hoffnungen machen. Eine Entscheidung fällt damit definitiv erst am letzten Spieltag.

Chemnitz (gegen Essen, in Leverkusen) dürfte von der Tabelle her das leichteste Restprogramm haben, Hanau (gegen Jena, in Vechta) das schwerste. Nürnbergs Gegner (in Kirchheim, gegen Trier) dürften etwa gleich zu bewerten sein wie die der Baunacher, die am letzten Spieltag Paderborn empfangen.
Wahrscheinlich wird am Ende der Taschenrechner bemüht werden müssen, um die direkten Vergleiche auszurechnen.


Enthusiastische Fans

Da käme ein Auswärtssieg für die Young Pikes natürlich wie gerufen, um die Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag zu verbessern. Ob da allerdings die Gotha Rockets mitspielen, darf zweifelhaft werden, denn das Team von Chris Ensminger liegt auf dem dritten Platz und gilt in der "Blauen Hölle" vor knapp 2000 enthusiastischen Fans als sehr heimstark. Bester Werfer der Thüringer ist Carlton Guyton, der 13,7 Punkte pro Spiel erzielt. Aber auch Joseph Lawson (11,2) und Marco Völler (10,3), der Sohn von Fußball-Legende Rudi Völler, sollten nicht aus den Augen gelassen werden. Ein Bank bei den Rebounds (7,1 im Durchschnitt) ist Delvon Johnson, wobei das gesamte, körperlich sehr robuste Team als äußerst reboundstark gilt.

Ein gutes Omen könnte es sein, dass die Baunacher in der letzten Saison, kurioserweise ebenfalls am vorletzten Spieltag, das Kunststück schafften und die Punkte aus der ehemaligen Residenzstadt entführten - wie überhaupt die Oberfranken in den bisherigen drei Begegnungen mit den Thüringern in der ProA immer siegreich blieben. Auch scheint die Rolle des krassen Außenseiters den Baunachern mehr zu liegen, was man am letzten Wochenende gut beobachten konnte, als die "jungen Hechte" mit der Favoritenrolle gegen Köln überhaupt nicht zurecht kamen und vollkommen verkrampften, während sie zwei Tage später beim Spitzenreiter in Vechta frei aufspielten und nur dank einiger unglücklicher Entscheidungen in der Schlussminute die Sensation verpassten.
Coach Fabian Villmeter meint: "Unsere Leistung in Vechta war über lange Strecken sehr gut und konnte unsere schwache Vorstellung zu Hause gegen Köln vergessen machen. Darauf wollen wir uns wieder konzentrieren und einen Weiteren der Großen der ProA ärgern."


Kostenloser Fanbus

Für das Spiel in Gotha am Samstag setzen die Baunach Young Pikes einen Fanbus ein. Interessenten werden gebeten, sich möglichst bald beim Fanclub Young Pikes Supporters unter Telefon 0157/79895862 bei Bianca Zeck anzumelden. Die Abfahrt ist in Bamberg an der Graf-Stauffenberg-Halle um 15.30 Uhr, und in Baunach am Marktplatz um 15.45 Uhr. Alle Fahrtteilnehmer erhalten ein Freiticket für das letzte Heimspiel der Young Pikes gegen Paderborn. Die Kosten für die Busfahrt werden gesponsert, sodass nur Kosten für die Eintrittskarten entstehen. red

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