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Heidelberg (Neckar)
Basketball

Baunach schafft die Wende nicht

Der ProA-Aufsteiger verliert zum Rückrundenstart in Heidelberg mit 85:92.
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Marcos Knight (vorne) war mit 22 Punkten in Heidelberg wieder einmal bester Werfer für die Baunacher Mannschaft. Foto: sportpress
Marcos Knight (vorne) war mit 22 Punkten in Heidelberg wieder einmal bester Werfer für die Baunacher Mannschaft. Foto: sportpress
Baunach — Eine knappe 85:92-Auswärtsniederlage mussten die Basketballer von Bike-Cafe Messingschlager Baunach zum Rückrundenauftakt in der 2. Liga ProA in Heidelberg hinnehmen. Sie wahrten aber weiterhin den Abstand von vier Siegen zu den Abstiegsplätzen und schnuppern immer noch an den Play-off-Plätzen.

Bis zur 5. Minute verlief die Begegnung im Heidelberger Olympiastützpunkt relativ ausgeglichen (10:8), wobei Youngster Leon Kratzer mit einem Dunking und einem Tip-In für einen guten Auftakt sorgte, doch dann sollte eine spielentscheidende Phase folgen: Mit einem 14:0-Lauf brachten Kelvin Martin mit 11 Punkten und Nico Adamczak (6) das Team der Gastgeber mit 24:8 nach vorne, bevor Marcos Knight durch einen Freiwurftreffer die Baunacher Flaute beendete. So ging es mit einem 15:28- Rückstand in das zweite Viertel. "Wir haben in diesem Abschnitt die Aggressivität beim Defensiv-Rebound vermissen lassen und sind zu langsam in die Abwehr zurückgelaufen, sodass Heidelberg häufig zweite Wurfchancen bekam und die meistens mit einem Dreier nützte", meinte Co-Trainer Thomas Lorber nach dem Spiel.

Thiemann bringt die Gäste heran

Das zweite Viertel eröffnete Anthony Lee gleich mit dem ersten Baunacher Treffer hinter der Dreierlinie, dennoch blieb der Rückstand bis zur 17. Min. (30:43) erhalten. Dann brachte Johannes Thiemann seine Mannschaft näher heran. Als Knight einen Dreier mit der Pausensirene traf, war beim Stand von 48:41 die Hoffnung auf einen geglückten Start ins neue Jahr bei den Baunacher Youngsters deutlich spürbar, zumal die Gastgeber eigentlich nur von einer überragenden Dreierquote von 70 Prozent (7 von 10) profitiert hatten.

Nach dem Wechsel schienen die Jungs von Trainer Ivan Pavic dann drauf und dran, dem Spiel eine Wende zu geben. Punkt um Punkt verkürzten sie und hatten beim Stand von 55:54 (25. Min.) einige Chancen die Begegnung zu kippen. Die Baunacher versuchten es in dieser Phase überwiegend von der Dreierlinie, doch da sie keinen der vier Versuche verwandeln konnten, zogen die Academics wieder auf 61:54 davon. Dieser Rückstand hatte auch nach 30 Minuten in etwa (69:61) Bestand, auch, weil die Dreierquote der Gastgeber wieder Erwarten nicht wesentlich (64%) gefallen war.

Dennoch kniete sich der Aufsteiger im vierten Viertel noch einmal mit aller Macht in die Partie, jetzt aber machte die bekannte Zonenverteidigung der Heidelberger den Gästen erneut einige Probleme. Da das Pavic-Team zwischen der 34. und der 38. Min. zudem fünf Freiwürfe vergab, kam es nicht näher als auf 81:77 (39. Min.) heran.. In den letzten beiden Minuten hatten die Baunacher zwar noch einige Möglichkeiten, aber entweder trafen sie nicht, oder sie leisteten sich einen überflüssigen Ballverlust, sodass die Heidelberger letztendlich den Sieg sicher unter Dach und Fach bringen konnten.

Rückstand hinterher gelaufen

"Eigentlich haben wir über mehr als 30 Minuten eine gute Leistung geboten, aber dem Rückstand aus dem ersten Viertel sind wir die ganze Zeit hinterher gelaufen. Dennoch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, es haben wieder nur ein paar Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben," so die Analyse von Lorber. An diesen Details werden die Baunacher Trainer im Lauf der Woche akribisch arbeiten, denn motivieren brauchen sie ihre Jungs wohl kaum für die Partie am nächsten Sonntag (17 Uhr) gegen den Spitzenreiter aus Würzburg, sorgen doch allein der Austragungsort, die Brose Arena, und die große Kulisse bestimmt für eine extra Portion Energie in der Baunacher Truppe. hi
Bike-Cafe Messingschlager Baunach: Knight (22 Punkte), Lee (20), Engel (9), Kratzer (8), Stutz (7), Hamann (6), Thiemann (6), Walde (4), Dizdarevic (3) / Zuschauer: 808

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