Bamberg

Auf den Punkt genau nervenstark

Der KSV Bamberg ist Meister in der Landesliga Nord und bestreitet nun zwei Aufstiegskämpfe.
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Ausgelassen feierten die KSV-Ringer nach einer aufregenden Saison die Meisterschaft, welche erst am letzten Kampftag nach einem spannenden Fernduell entschieden war. Foto: privat
Ausgelassen feierten die KSV-Ringer nach einer aufregenden Saison die Meisterschaft, welche erst am letzten Kampftag nach einem spannenden Fernduell entschieden war. Foto: privat
Die Ringer des KSV Bamberg haben es geschafft: Mit dem deutlichen 33:4-Erfolg im letzten Heimkampf der Saison gegen den TSV Weißenburg haben sie sich den Meistertitel in der Landesliga Nord gesichert. Der KSV hat damit das große Ziel, das Erreichen der Aufstiegskämpfe gegen den Meister der Landesliga Süd, den TSV Berchtesgaden, perfekt gemacht.

War zu Beginn unter den 250 Zuschauern noch die Anspannung in der Halle zu spüren, so feierten die KSVler am Ende sichtlich ausgelassen mit ihren Fans die Meisterschaft. Im Fernduell mit dem SC 04 Nürnberg präsentierten sich die Bamberger auf den Punkt genau nervenstark. In diesen tollen Rahmen passte dann auch die Ehrung von KSV-Aushängeschild Thomas Held, welcher von der Präsidentin des Ringerclubs, Petra Lurz, in bewegenden Worten für seine 25-jährige Mitgliedschaft und einem Rückblick auf seine sportlichen Leistungen besonders gewürdigt wurde.

Zum
ersten Aufstiegsduell, das am Samstag (19.30 Uhr) in Berchtesgaden stattfindet, setzt der KSV einen Fanbus ein (Abfahrt 11.30 Uhr, Gutenbergstraße/FT). Anmeldungen hierzu werden ab sofort unter Telefon 0151/64909528 oder per E-Mail (crunch69@arcor.de) entgegengenommen. Der Rückkampf in Bamberg ist für Samstag, 2. Januar, terminiert und wird in der Sporthalle in der Ohmstraße ausgetragen.

Lukas Tomaszek (57 kg) schulterte den ganz auf Abwehr eingestellten J. Hilpert nach 3:32 Min. (Stand 4:0). Alexandr Gabriel (130 kg) beförderte den über 16 kg schwereren R. Prosiegel mit einem Beinsteller in die Brücke, aus welcher es für den Gast kein Entrinnen mehr gab (8:0). Der Bamberger Publikumsliebling Stoyko Rusev (61 kg) punktete L. Stengel technisch überlegen aus (12:0). Jan Wagner (98 kg) ging gegen H. Struller mit 10:2 in Führung. Eine Unachtsamkeit nutzte der Gast gnadenlos aus und sicherte sich damit den Schultersieg (12:4).
Christopher Kegel (66 kg A) kassierte die Punkte kampflos, da ihm die Gäste keinen Gegner stellten (16:4).

Lucian Diaconu (86 kg B) ließ gegen den starken R. Riedel nichts anbrennen und sicherte sich einen verdienten 12:2-Erfolg (19:4). Im Duell zwischen Benedikt Panzer (66 kg B) gegen M. Lutz setzte sich der Bamberger mit einem Schultersieg durch (23:4). Dirk Schmidt (86 kg A) konterte eine Aktion des Gastes R. Will, bei welcher sich dieser unglücklich verletzte und aufgeben musste (27:4). Thomas Dehlers (75 kg A) Sieg gegen V. Forster stand bereits nach 1:16 Min stand mit 16:1 und technischer Überlegenheit fest (31:4). Einen Kampf ganz nach dem Geschmack der Zuschauer lieferten sich Sebastian Ulitzka (75 kg B) und R. Scheibe. Am Ende verdiente sich der KSVler mit 11:7 diesen Punktsieg (33:4).

Nachdem mit dem SC 04 Nürnberg der schärfste KSV-Verfolger bei seinem Auswärtsduell in Regensburg mit 15:17 strauchelte, ging die Meisterschaft der Landesliga Nord am Ende mit einem Drei-Punkte-Vorsprung nach Bamberg. Auf den dritten Platz schob sich mit diesem Sieg der AC Regensburg, während der RCA Bayreuth trotz eines Auswärtserfolges den Abstieg nicht mehr abwenden konnte.

Den KSV-Schülern blieb gegen den TSV Weißenburg die Revanche für die knappe Vorrundenniederlage versagt. Mit 14:21 hatten die Gäste auch diesmal das bessere Ende für sich. Den KSV-Schülern gelang dennoch der Klassenerhalt in der höchsten bayerischen Nachwuchsliga, der Oberliga Mfr./Ofr. Die Punkte für die Bamberger sicherten dabei Xaver Engelhardt, Johann Engelhardt, Andreas Beck (je 4) und Muchmad Chakimow (2).

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