Bamberg
Basketball

Als Spitzenreiter ins Heimspiel gegen Mainz

Die Damen der DJK Brose wollen die zurückeroberte Tabellenführung verteidigen und die Play-off-Teilnahme vorzeitig sicherstellen.
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DJK-Spielführerin Jessica Miller führte ihr Team im Hinspiel in Mainz mit 20 Punkten, zehn Rebounds, sieben Korbvorlagen und fünf Ballgewinnen zum Sieg. Foto: sportpress
DJK-Spielführerin Jessica Miller führte ihr Team im Hinspiel in Mainz mit 20 Punkten, zehn Rebounds, sieben Korbvorlagen und fünf Ballgewinnen zum Sieg. Foto: sportpress
Zum vorletzten Heimspiel der Hauptrunde in der 2. Damen-Basketball-Liga Süd erwartet die DJK Brose Bamberg am Samstag um 16.30 Uhr den ASC Theresianum Mainz in der Graf-Stauffenberg-Halle. Während ein weiterer Erfolg für die am letzten Spieltag an die Tabellenspitze vorgerückten Gastgeberinnen die Teilnahme an den Play-offs auch rechnerisch besiegeln würde, steht das Team aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt derzeit auf dem undankbaren fünften Rang.

Durch eine 69:80-Niederlage in Viernheim am vergangenen Wochenende versäumten es die ASC-Damen, mit der vor ihnen liegenden Konkurrenz im Rennen um die Play-offs Schritt zu halten. Nicht zum ersten Mal ließ die Truppe von Trainer Alexander Schoch damit gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte wertvolle Zähler liegen.

K. Jandova nicht mehr dabei

Einen weiteren Dämpfer erhielten die Play-off-Ambitionen des Tabellenfünften durch den Weggang ihrer zweitbesten Werferin und Top-Rebounderin, Karolina Jandova (12,2 Punkte und 6,5 Rebounds pro Partie). Nach dem Ende ihres Gastsemesters an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität absolvierte die 23-jährige Tschechin in der Vorwoche ihr letztes Spiel für den Verein.

Auf ihre 18 Jahre ältere Schwester Gabriela können die Rheinland-Pfälzerinnen indes weiter bauen: Die 1,90 m große Centerspielerin ist neben Cornelia Sharda, der Kanadierin Lauren Mortier und Maria Neufurth eine von vier Spielerinnen, die regelmäßig auf eine zweistellige Punkteausbeute kommen. Sharda, Ehefrau des langjährigen Zweitliga-Spielers Anish Sharda (u.a. in Langen, Freiburg und Mainz aktiv), gab Ende November nach der Verletzung von Christiane Fischer ihr Comeback und legte in bislang acht Partien durchschnittlich 10,5 Zähler, 4,8 Rebounds sowie 3,0 Assists und 2,5 Steals auf.

Verkürzte Trainingswoche

"Im Grunde ist die Konstellation ähnlich wie zuletzt gegen Speyer", blickt DJK-Cheftrainer Ulf Schabacker voraus: "Mainz kämpft um den Einzug in die Play-offs, da wäre ein überraschender Sieg in Bamberg Gold wert. Wir erwarten demnach einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner, auf den wir gut eingestellt sein müssen." Nach einer aufgrund der Hallenverfügbarkeiten über die Faschingstage verkürzten Trainingswoche, in der vorrangig im individuellen und athletischen Bereich gearbeitet wurde, streben die Bambergerinnen ihrerseits die Verteidigung der in der Vorwoche eroberten Tabellenführung an.

"Die Mannschaft hat sich das erarbeitet und verdient. Auch wenn rechnerisch noch ein Sieg fehlt, haben wir fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde mit der Play-off-Qualifikation unser zu Saisonbeginn erklärtes Ziel erreicht. Das ist ein toller Erfolg. Unsere Position wollen wir jetzt aber natürlich auch behaupten", so Scha backer. Da der Regionalliga-Kooperationspartner aus Kemmern an diesem Wochenende spielfrei ist, kann der 58-Jährige personell aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen.


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