Hollfeld
Fußball

ASV Hollfeld stellt Weichen

Michael Taschner wird im Sommer Trainer des designierten Bayernliga-Absteigers.
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Als Spieler schaffte Michael Taschner (l.) mit dem ASV Hollfeld den Aufstieg in die Landesliga. Nun will er als Trainer den Verein in dieser Spielklasse in ruhiges Fahrwasser führen. Foto: sportpress
Als Spieler schaffte Michael Taschner (l.) mit dem ASV Hollfeld den Aufstieg in die Landesliga. Nun will er als Trainer den Verein in dieser Spielklasse in ruhiges Fahrwasser führen. Foto: sportpress
Mit Blick auf die neue Spielzeit gibt es beim stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bayernligisten ASV Hollfeld erste Weichenstellungen im Trainerstab. Es werden zwei altbekannte Gesichter zurückkehren und das Kommando bei den Rot-Schwarzen übernehmen. Michael Taschner (35) als Chef-Coach und Thomas Bornschlegel (34) als Co- und gleichzeitig Torwarttrainer werden ab der neuen Saison den Auftrag haben eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, mit der der Klassenerhalt in der Landesliga realisiert werden soll.

"Nach dem praktisch besiegelten Abstieg gilt es zunächst eine Klasse tiefer Fuß zu fassen", warnt Taschner davor, die neue Liga zu unterschätzen. Taschner und Bornschlegel haben von 2004 bis 2010 beide dazu beigetragen, dass der ASV von der Kreisklasse bis in die Landesliga durchmarschierte.
Beide sammelten in der aktuellen und vorgehenden Spielzeit bereits in Waischenfeld Erfahrung auf dem Trainerstuhl und hatten maßgeblichen Anteil, dass sich die Bavaria mittlerweile in der Kreisliga als feste Größe sehen kann.

Aber nicht nur die sportliche Herausforderung ist es, die beide zur Rückkehr nach Hollfeld bewegten. "Für uns, und da kann ich auch für Thomas sprechen, ist der ASV nach wie vor eine Herzensangelegenheit. Wir wollen gemeinsam wieder die alten Hollfelder Tugenden aufleben lassen und so die Fans, insbesondere die Hollfeld Ultras, mit ins Boot holen", so Taschner. Der Blick gilt nun aber der Zukunft. Eifrig basteln die beiden Hollfelder Urgesteine zusammen mit Jürgen Fürst und Norbert Helfer an dem Kader für die neue Saison. Dabei wird vor allem ein Augenmerk darauf gelegt, dass bei der Spielerauswahl wieder ein stärkerer Bezug zum ASV und zur Hollfelder Bevölkerung hergestellt werden soll. Nur so kann wieder ein Zuschauerzuspruch mit einem Schnitt von über 350 Anhängern möglich werden.

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