Bamberg
Basketball-Bundesliga

16. Erfolg in Serie für die Brose Baskets

Die Bamberger werden auch gegen die Gießen 46ers ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und feiern einen deutlichen 82:58-Erfolg.
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Nur selten ließ sich der Bamberger Nationalspieler Elias Harris unter dem Korb stoppen. Hier schaffen es seine beiden ehemaligen Teamkollegen Gabriel Olaseni (l.) und Karsten Tadda (r.). Fotos: sportpress
Nur selten ließ sich der Bamberger Nationalspieler Elias Harris unter dem Korb stoppen. Hier schaffen es seine beiden ehemaligen Teamkollegen Gabriel Olaseni (l.) und Karsten Tadda (r.). Fotos: sportpress
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Die Brose Baskets sind nach dem 82:58 (39:23)-Sieg am Montagabend gegen die Gießen 46ers als erste Bundesliga-Mannschaft für die Play-offs qualifiziert - und der souveräne Spitzenreiter wird bei weiterhin acht Punkten Vorsprung vor dem FC Bayern und noch neun ausstehenden Partien auch mit großer Wahrscheinlichkeit als Tabellenerster ins Titelrennen gehen.


Miller und Theis pausieren

Viel wichtiger als die Spiele auf nationalem Parkett ist derzeit das Abschneiden in der Euro-league. Will der deutsche Meister seinen Traum vom Erreichen des Play-off-Viertelfinales am Leben erhalten, ist am Donnerstag (Spielbeginn 22 Uhr) gegen Khimki Moskau der fünfte Sieg in der Top-16-Runde zwingend erforderlich. Dann sind hoffentlich auch Darius Miller und Daniel Theis wieder dabei, die gestern wegen ihrer Fußverletzungen geschont wurden.

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Brad Wanamaker, Janis Strelnieks, Patrick Heckmann, Leon Radosevic und vor allem Elias Harris, der schnell acht Punkte auf seinem Konto hatte, stellten von der ersten Sekunde an klar, dass für den Spitzenreiter nur der 16. Sieg in Folge zählte. Die Gießener zeigten zu viel Respekt und mussten viereinhalb Minuten auf die ersten Punkte warten. Karsten Tadda, der mit viel Applaus und einer eigenen Choreografie von der Sektion Südblock gebührend empfangen worden war, traf zum 2:8. Kurz darauf wechselte Andrea Trinchieri fast seine komplette Startformation aus. Doch auch die vermeintlich zweite Garnitur baute den Vorsprung bis zum Viertelende auf 20:7 aus.



Auch im zweiten Viertel dominierten die Hausherren nach Belieben, obwohl in der Verteidigung nicht immer alles optimal lief. Nach drei Dreiern von Lucca Staiger sorgte Strelnieks erstmals für eine 20-Punkte-Führung (39:19).
Angeführt von Spielmacher Aleksej Nikolic ließen die Bamberger auch im dritten Viertel nichts anbrennen (49:29). Dank der Energie von Harris und Patrick Heckmann sowie eines Ballgewinns von Strelnieks kurz vor der Viertelsirene gingen die Hausherren mit einem 62:39-Vorsprung ins Schlussviertel.


Fünf Dreier von Lucca Staiger

Mit sechs Punkten avancierte dann der von den Brose Baskets ausgeliehene Gabriel Olaseni zum Topwerfer der Hessen. Auf der anderen Seite versenkte Lucca Staiger die Dreier 4 und 5, sodass der deutliche Sieg frühzeitig perfekt war.


Die Statistik

Brose Baskets Bamberg -
Gießen 46ers 82:58

(20:7, 19:16, 23:16, 20:19)
Bamberg Staiger (15 Punkte/5 Dreier), Harris (15), Heckmann (12/1), Nikolic (10/1), Strelnieks (10), Radosevic (8), Melli (5/1), Obst (3/1), Zisis (2), Idbihi (2), Wanamaker
Gießen Olaseni (12), Bartolo (11/1), Braimoh (9/1), Palm (5/1), DiLeo (5), Wells (4), Wragge (4), Lischka (4), Tadda (2), Zazai (2), Hobbs, Schoo
SR Lottermoser, Madinger, Groll
Zuschauer 6800 (ausverk.)
Gesamtwurfquote Bamberg 49 Prozent (30 Treffer/61 Versuche), Gießen 38 (20/52)
Dreierquote Bamberg 36 Prozent (9/25), Gießen 18 (3/17)
Freiwurfquote Bamberg 87 Prozent (13/15), Gießen 83 (15/18)
Rebounds Bamberg 33 (26 defensiv/7 offensiv), Gießen 32 (24/8)
Ballgewinne/-verluste Bamberg 9/12, Gießen 8/19
Assists Bamberg 17 / Gießen 13
Fouls Bamberg 19 / Gießen 20
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