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14:0-Lauf bringt die DJK Don Bosco Bamberg auf Kurs

Die Bamberger Zweitliga-Damen fahren mit dem hart erkämpften 57:48 gegen die BSG Ludwigsburg ihren fünften Sieg in Folge ein.
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Ivana Grbic (links) spielt erfolgreich ab, obwohl sie die Ludwigsburgerin Teresa Kucera foult. Foto: sportpress
Ivana Grbic (links) spielt erfolgreich ab, obwohl sie die Ludwigsburgerin Teresa Kucera foult. Foto: sportpress
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Mit dem hart erkämpften 57:48 (22:20) gegen den Neuling BSG Basket Ladies Ludwigsburg am Samstag in der Graf-Stauffenberg-Halle haben die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg ihren fünften Sieg in Folge errungen. Während sich das Team von Trainer Konstantin Hammerl damit in der Tabelle der 2. Liga Süd zum Verfolger des ungeschlagenen Spitzenreiters BasCats USC Heidelberg emporgearbeitet hat, bleibt Ludwigsburg Letzter der Rangliste.

Schwer fanden die Bambergerinnen in die Partie. 0:7 hieß es, als Ivana Grbic nach 5:11 Minuten die ersten zwei Punkte für die DJK erzielte. Da war Coach Hammerl in einer Auszeit bereits laut geworden. Nach zehn Minuten lag der Gast mit 13:4 vorn. Exakt nach 13:13 Minuten stellte Branka Lukovic den 13:13-Ausgleich her. Die Serbin war am Bamberger 14:0-Lauf beteiligt, der im zweiten Viertel das 18:13 nach 15 Minuten brachte. Zur Pause führten die Bambergerinnen, denen die US-Amerikanerin DaJonee Hale fehlte, mit 22:20.

Beim 37:23 in der 26. Minute war die höchste Führung herausgespielt. Beim Stand von 43:31 ging es in den Schlussabschnitt. Die Hammerl-Truppe schaffte es erneut nicht, ihren Vorsprung zu verwalten oder gar auszubauen. Das letzte Viertel entschieden die Ludwigsburgerinnen mit 17:14 für sich, nachdem sie nochmals auf 54:47 in der 38. Minute herangekommen waren.

BSG-Coach Tomas Vilkius bemängelte den unachtsamen Umgang mit dem Spielgerät (DJK 14 Ballverluste, BSG 24) als eine wesentliche Ursache für die Niederlage: "Unsere vielen Turnovers haben uns natürlich sehr weh getan. Und dann haben wir etliche gut herausgespielte Würfe leider nicht getroffen. Im ersten Viertel haben wir unseren Gegner mit einer guten Transition-Defense überraschen können. Aber ein gutes Viertel reicht eben nicht, um ein Spiel zu gewinnen."

DJK-Trainer Hammerl war erneut mit der fehlenden Konstanz seines Teams unzufrieden: "Nach dem ersten Viertel haben auch meine Spielerinnen begonnen, Basketball zu spielen. Man hat gesehen, dass uns DaJonee Hale schon gefehlt hat. Dafür hat Ivana Grbic diesmal das Heft in die Hand genommen."

Während die Wurfquoten für die Bambergerinnen sprechen (45 Prozent, BSG 37) ging das Reboundduell klar an Ludwigsburg (35:47). Mit Victoria Waldner (10 Punkte/11 Rebounds) und Viktoria Krell (10/10) gab es zwei Spielerinnen mit einem "Double-Double". Überragend sind zudem die sieben Assists und fünf Steals von Ivana Grbic, die damit die beste Spielerin der Partie war.

Das war das letzte Heimspiel für die DJK Don Bosco in diesem Jahr. Am Sonntag, 25. November, ist sie bei der TS Jahn München gefordert.

DJK Don Bosco Bamberg: Grbic (16 Punkte/1 Dreier), Lukovic (13), Waldner (10), Landwehr (9), Hesselbarth (4), Förner (3/1), Marschall (2), Barth, Hager, Kühhorn / BSG Basket Ladies Ludwigsburg: Banozic (12/2), Krell (10), Berry (8), Elbert (7/1), Kucera (6), Bozic (5), Konstantinidou, Rathfelder, Stöckle, Yesilova / SR: Moritz (Kulmbach), Sirtmac (Ludwigsburg) / Zuschauer: 100

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