Bamberg
Weihnachtsaktion

Sozialreferat lässt Kinderwünsche wahr werden

Im Büro von Sozial- und Umweltreferent Ralf Haupt türmten sich in den letzten Tagen riesige Geschenke-Berge. Verantwortlich dafür ist seine Mitarbeiterin Monika Haderlein. Bereits zum vierten Mal hat sie eine private Weihnachtsaktion für bedürftige Kinder organisiert.
Artikel drucken Artikel einbetten
Im Büro von Sozial- und Umweltreferent Ralf Haupt türmten sich in den letzten Tagen riesige Geschenke-Berge. Verantwortlich dafür ist seine Mitarbeiterin Monika Haderlein.
Im Büro von Sozial- und Umweltreferent Ralf Haupt türmten sich in den letzten Tagen riesige Geschenke-Berge. Verantwortlich dafür ist seine Mitarbeiterin Monika Haderlein.
In Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt sorgt Haderlein dafür, dass Kinder aus armen Familien ein Weihnachtsgeschenk bekommen.

Etwa 80 bis 90 Kinder aus bedürftigen Familien vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen mit 17 Jahren durften sich etwas wünschen. So entstand eine lange Liste, die an Monika Haderlein weitergereicht wurde. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden sowie ihrer Familie sorgt sie dafür, dass die Wünsche auch erfüllt werden: "Ich bin froh, dass so viele bei der Aktion mitmachen und auch Firmen etwas dazu gegeben haben, ohne die Unterstützung würde es gar nicht gehen", sagt Monika Haderlein.

Angefangen hat alles ganz klein im Jahr 2010. Damals fragte Haderlein beim Jugendamt nach, ob es denn nicht ein bedürftiges Kind gäbe, dem man mit einem Geschenk eine Freude machen könnte - ihre Initiative wurde zu einem großen Erfolg. Mittlerweile gibt es jedes Jahr eine Liste, versehen mit Namen, Alter und Wunsch der Kinder. Aus der Liste können sich dann Familienmitglieder, der Freundeskreis sowie Kolleginnen und Kollegen von Monika Haderlein ein Geschenk aussuchen, dieses besorgen und verpacken. Die Weihnachtsgeschenke werden dann von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in die Familien gebracht.

Monika Haderlein ist begeistert, dass die damals kleine Aktion so gewachsen ist, findet es aber auch traurig, dass immer mehr Familien Hilfe benötigen: "Mir haben die Kinder dieser Familien leidgetan, denn die können nichts dafür. Ich habe selbst Enkelkinder und wenn man sieht, wie die sich freuen, dann möchte ich das auch weitergeben", erklärt Monika Haderlein, die allen Beteiligten für das Engagement von Herzen dankt. Außerdem bedankt sie sich bei ihrem Chef, Sozial- und Umweltreferent Ralf Haupt, der sein Zimmer für die Zwischenlagerung zur Verfügung stellt und ihr auch etwas Zeit einräumt, die die Organisation in Anspruch nimmt: "das ist keine Selbstverständlichkeit", freut sich Haderlein.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren