Amlingstadt
Feierstunde

Segen für Amlingstadts neue Mitte

Die Dorferneuerung in Amlingstadt ist nun offiziell abgeschlossen. Die Bevölkerung nutzt den neugestalteten Ortskern bereits seit geraumer Zeit.
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Bürgermeister Wolfgang Desel (rechts) dankte allen Beteiligten, anschließend segnete Pfarrer Alfred Ott die neue Ortsmitte. Fotos: Andrea Spörlein
Bürgermeister Wolfgang Desel (rechts) dankte allen Beteiligten, anschließend segnete Pfarrer Alfred Ott die neue Ortsmitte. Fotos: Andrea Spörlein
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Mit dem kirchlichen Segen durch Pfarrer Alfred Ott wurde die einfache Dorferneuerung (Anfang 2009 bis Ende 2011) in Amlingstadt nun endgültig abgeschlossen. Diese war im Rahmen des Konjunkturpakets II und durch das Amt für ländliche Entwicklung durchgeführt und bezuschusst worden.

Primäres Ziel der gesamten Maßnahme war die Neugestaltung der Ortsmitte Amlingstadts. Mit der Neuanlage eines Dorfplatzes kam es darüber hinaus zur Neugestaltung des dortigen Umgriffs, inklusive Gebäudeabriss sowie der Umfeldgestaltung am Vorplatz der Pfarrkirche, am Vorplatz des Feuerwehrhauses und in Randbereichen der Hirschaider Straße. Gleichzeitig wurden Parkplätze am südlichen Ortsausgang angelegt, um die große Anzahl parkender Autos bei kirchlichen Veranstaltungen von der Kreisstraße BA 25 wegzubekommen.


Bereits in Eigenregie eröffnet

Der neue Dorfplatz passt sich harmonisch in das Areal zwischen der Pfarrkirche St. Ägidius und dem Jugendheim ein. Der neue Dorfmittelpunkt ist ein optimaler Platz für den örtlichen Weihnachtsmarkt und für das alle zwei Jahre stattfindende Weinfest. Im letzten Jahr hat die Dorfgemeinschaft Amlingstadt beim Weinfest den Platz eigentlich selbst eröffnet. Das geschah nach einigen "launigen Worten" und einem nahezu "dreisten Akt der Amtsanmaßung" mit dem sonst auch üblichen Absperrband und zwei "reizenden Ehrendamen".

Alle durchgeführten Maßnahmen sollen zur Stärkung der Dorfgemeinschaft beitragen und die Lebens-, Wohn- und Arbeitsverhältnisse verbessern. Insgesamt errechnete man Gesamtkosten von rund 530 000 Euro, die sich dann aber nach der Schlussrechnung auf lediglich 443 000 Euro beliefen. Diese wurden zu rund 50 Prozent vom Amt für ländliche Entwicklung bezuschusst.

Träger der Baumaßnahme war die Gemeinde Strullendorf. Die Bürger wurden in den Planungsprozess immer mit eingebunden. Dieser erfolgte auch in enger Abstimmung mit dem Landkreis Bamberg und dem Staatlichen Bauamt. Für die Planung und Umsetzung der Maßnahme waren das Büro Planwerk (Bamberg) und das Ingenieurbüro Sauer & Harrer (Eggolsheim/Strullendorf) zuständig.

Bei einer kleinen Feierstunde in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste aus der Politik und von Pius Schmelzer vom Amt für ländliche Entwicklung dankte Strullendorfs Bürgermeister Wolfgang Desel (CSU) allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf der Maßnahme.


Fest im Pfarrgarten

Der stellvertretende Landrat Johann Pfister (BBL) vergaß in seinem Redebeitrag auch nicht den Dank an die Anwohner, die während der Baumaßnahme mit allerhand Unannehmlichkeiten fertig werden mussten. Baudirektor Pius Schmelzer gratulierte zur gelungenen Dorferneuerungsmaßnahme und freute sich, dass die ursprüngliche Kostenberechnung in diesem Fall unterschritten werden konnte.

Nach der offiziellen Feier wurden die Besucher im Pfarrgarten beim Weißwurst-Frühschoppen vom Symphonischen Blasorchester des Musikvereins Zeegenbachtal unterhalten.
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