Bamberg
Unesco-Weltkulturerbe

Sanierung des Bamberger Klosters St. Michael samt Kirche kostet rund 48 Millionen Euro

Die langjährige Sanierung des Bamberger Klosters St. Michael kostet rund 48 Millionen. Der Bund bezuschusst die Komplettsanierung mit 24 Millionen.
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Die langjährige Sanierung des Bamberger Klosters St. Michael kostet rund 48 Millionen. Der Bund bezuschusst die Komplettsanierung mit 24 Millionen. Foto: pixabay.com/alsen
Die langjährige Sanierung des Bamberger Klosters St. Michael kostet rund 48 Millionen. Der Bund bezuschusst die Komplettsanierung mit 24 Millionen. Foto: pixabay.com/alsen

Das imposante ehemalige Kloster St. Michael in Bamberg wird samt der Kirche mit 48 Millionen Euro komplett saniert. Der Bund werde die Arbeiten mit 24 Millionen Euro unterstützen, teilte der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) am Freitag mit.

Dies habe der Haushaltsauschuss im Bundestag am Vortag beschlossen. Die andere Hälfte der Gesamtsumme stellen demnach das Land und die Stadt bereit. Der Gebäudekomplex hoch über der Stadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

"Das ist eine sensationelle Unterstützung für unser wichtigstes Sanierungsvorhaben", freute sich Oberbürgermeister Andreas Starke laut Mitteilung der Stadt. Das Kloster ist mehr als 1000 Jahre alt; weltberühmt ist das Deckengemälde in der Kirche: Der sogenannte Himmelsgarten zeigt fast 600 verschiedene Pflanzenarten und wurde Anfang des 17. Jahrhunderts geschaffen.

Die Kirche ist wegen Einsturzgefahr gesperrt. Seit dem Frühjahr 2016 werden Teile der Anlage saniert. Diese Maßnahmen sollen nach Angaben der Stadt zum Jahresende abgeschlossen sein.

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