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Bamberg
Sandkerwa

Sandkerwa-Wochenende aus Sicht der Polizei: Starkregen und Körperverletzungen

Trotz der Absage der Sandkerwa erwartete die Polizei ein erhöhtes Besucheraufkommen im Sandgebiet. Nun zieht die Polizei Bilanz von der Nacht auf Samstag.
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Trotz der Absage der Sandkerwa erwartete die Polizei am Freitag - wie auch schon hier am Donnerstag - ein erhöhtes Besucheraufkommen im Sandgebiet. Nun zieht die Polizei Bilanz von der Nacht auf Samstag.  Foto: Rüdiger Klein
Trotz der Absage der Sandkerwa erwartete die Polizei am Freitag - wie auch schon hier am Donnerstag - ein erhöhtes Besucheraufkommen im Sandgebiet. Nun zieht die Polizei Bilanz von der Nacht auf Samstag. Foto: Rüdiger Klein
Trotz der Absage der Sandkerwa stellt sich die Polizei in Bamberg auf ein erhöhtes Besucheraufkommen im Sandgebiet ein. Und tatsächlich startete der Freitagabend des eigentlichen Sandkerwa-Wochenendes zunächst mit regem Besucherzulauf in den Sand.
Wie die Polizei mitteilt, waren gegen 21.30 Uhr etwa 4000 Menschen im Sandgebiet. Eng wurde es zwar, jedoch weniger schlimm, als die Polizei befürchtet hatte: Auch vor dem Schlenkerla gab es wenig Gedränge - die Gäste verweilten überwiegend im Innenhof.


Starkregen beendet Kerwa "die es nie gab"

Mit einsetzendem Regen, Wind und Gewitter verließen gegen 22.00 Uhr viele den Sand oder begaben sich in Gaststätten, Clubs und Bars.In Folge waren keine nennenswerten Einsätze der Polizei zu verzeichnen.

Unter dem Einfluss von Alkohol kam es zu mehreren Körperverletzungen. Nach Einschätzung der Polizei blieben diese aber im Rahmen: Ihre Zahl unterschied sich nicht wesentlich von einem "normalen" Freitagabend im Sandgebiet. Zwei Männer mussten zur Unterbindung weiterer Straftaten die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.
Weitere Regenfälle und Gewitter vertrieben offensichtlich die Lust und Laune am Feiern, zumindest im Freien, gänzlich. Die Warnmeldungen vor Unwetter zogen sich bis in die Morgenstunden hin.