Bamberg
Sicherheit

Polizei verzichtet auf eigene Wache im Bamberger Ankerzentrum

Das Bamberger Ankerzentrum ist für die Polizei ein Brennpunkt. Warum die Beamten dennoch von einer ständigen Wache auf dem Gelände absehen.
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Das Bamberger Ankerzentrum. Foto: Schanz
Das Bamberger Ankerzentrum. Foto: Schanz

Im Durchschnitt rücken die Bamberger Polizisten jeden Tag dreimal zum Ankerzentrum aus. Von der Ruhestörung bis zum versuchten Totschlag: Die Einsätze sind vielfältig.

Der Bamberger Polizeichef Thomas Schreiber lehnt aber eine ständig besetzte Wache auf dem Gelände ab. Denn zwei Beamte könnten im Ernstfall auch nicht viel mehr ausrichten als der Wachdienst: Verstärkung rufen. Wenn allerdings gleich zwei oder drei Polizeiautos mit Blaulicht vorfahren, macht das mehr Eindruck. Diese Einsatzstrategie habe sich bewährt.

Seit einem Jahr heißt die Asyleinrichtung in Bamberg nun Ankerzentrum. Und die Kritik von Bewohnern und Hilfsorganisationen reißt nicht ab.

Außerdem will der Polizeichef die Bewohner des Ankerzentrums nicht unter Generalverdacht stellen, wie er betont: Der Großteil der Menschen verhalte sich korrekt. Nur einige wenige machten Schwierigkeiten.

Wie das Innenministerium die Lage einschätzt, lesen Sie im Premiumbereich auf infranken.de

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