Bamberg
Hitzesommer

Nicht nur der Sendelbach ist ausgetrocknet: Doch wie steht es um die Brunnen in Bamberg?

Schon wieder sagen die Meteorologen eine neue Wärmephase voraus. Die Frage ist: Wann schlägt die Trockenheit auf die Wasserversorgung durch?
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Ein leerer Graben markiert das einstige Bett des Sendelbachs.  Ronald Rinklef
Ein leerer Graben markiert das einstige Bett des Sendelbachs. Ronald Rinklef

Es ist eine Art unfreiwilliger Härtetest: Seit sechs Monaten hat sich der Regen in der Region Bamberg rar gemacht.

Mittlerweile sind viele Bäche, die einst Wasser hatten, ausgetrocknet. Den Sendelbach zum Beispiel, der sich durch den Hauptsmoorwald Richtung Regnitz schlängelt, gibt es nicht mehr. Er ist ausgetrocknet. Leidtragende sind die Tiere und Pflanzen, die im Bachbett ihr Auskommen hatten.

Doch nicht nur oberirdisch, auch unter der Erde macht sich der Wassermangel bemerkbar. Das Landesamt für Umweltschutz meldet eine geringen oder sehr geringen Wasserstand bei 76 Prozent aller Messtationen im Freistaat.

Bamberg hat Glück im Unglück. Von den 104 Brunnen, die die Stadtwerke im Wasserschutzgebiet im Osten und Süden der Stadt unterhalten, nähert sich erst einer der Grenze.

Die Wasserversorgung scheint deshalb vorerst gesichert, wie auch Jan Giersberg, der Sprecher der Stadtwerke, sagt.

Mehr über den Zustand der Wasserversorgung und den Grund für die relative Versorgungssicherheit lesen Sie hierim Premiumbereich von infranken.de

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