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Neues Schuljahr begonnen - Schicken Sie uns Ihre Bilder

Nach den sechswöchigen Sommerferien hat heute für 1,68 Millionen Kinder und Jugendliche in Bayern das neue Schuljahr begonnen. Wir suchen die schönsten Einschulungsfotos.
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Symbolfoto: Peter Kneffel dpa
Symbolfoto: Peter Kneffel dpa
Die größte Überraschung: Erstmals seit Jahren werden deutlich mehr Kinder eingeschult. Die Zahl der Erstklässler steigt um 2500 auf 109.900, wie das Kultusministerium am Montag mitteilte, ein Plus von 2,5 Prozent. Ursache ist der anhaltende Zuzug aus dem In- und Ausland.

Dennoch setzt sich der seit Jahren anhaltende allmähliche Schülerrückgang fort: Die Gesamtzahl der Schüler schrumpft heuer um 17.900, ein Minus von 1,1 Prozent.

Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) wünschte allen Schülern einen guten Start und "viel Freude im Schulalltag". Wie in jedem Schuljahr gibt es auch heuer allerlei Neuerungen. So dürfen die Grundschulen zum Ende des ersten Halbjahrs erstmals auf Zwischenzeugnisse verzichten, sofern die Lehrerkonferenz und der Elternbeirat zustimmen.

Bilder vom Schulstart

Auf unserer Internetseite www.gemeinde.infranken.dekönnen Sie Ihre Bilder vom Schulanfang hochladen und veröffentlichen. Die entsprechenden Bildergalerien erscheinen nicht nur auf den jeweiligen Gemeindeseiten, sondern auch gesammelt auf unserer ABC-Schützen-Seite


Schulweg: Der Trend geht zum "Eltern-Taxi"


Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder morgens mit dem Auto zur Schule. Wie eine Elternumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bestätigt, geht der Trend in Richtung "Eltern-Taxi". In Bayern wird bereits jeder achte Jugendliche mit dem Auto zur Schule gebracht - bundesweit lässt sich nur jeder Vierzehnte im Alter von zwölf bis 17 Jahre mit dem Pkw zum Unterricht bringen.

Teilweise richten einige Schulen bereits spezielle Park-Zonen auf dem Schulgelände ein, damit es im fließenden Verkehr nicht zu Behinderungen kommt. "Der Schulweg wird für die Kinder nicht automatisch sicherer, wenn die Kinder mit dem Pkw zur Schule gefahren werden", meint Manfred Raubold, Landesgeschäftsführer der Landesverkehrswacht Bayern.
Allgemein ist der Schulweg im Freistaat mit "wenig Fußarbeit" verbunden: Nur neun Prozent der 12- bis 17-Jährigen radeln zum Unterricht, bundesweit sind es immerhin 19 Prozent. Und jeder dritte Schüler im Jugendalter fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Schulbus.


Schulstart: Mehr Unfälle im Jahr 2013


Die oberfränkische Polizei appelliert zum Schulstart an alle Verkehrsteilnehmer zu mehr Rücksicht und Vorsicht im Straßenverkehr. Und das aus gutem Grund:

760 Kinder wurden 2013 in Bayern bei 682 polizeilich aufgenommenen Schulwegunfällen verletzt, ein Kind kam ums Leben.

In Oberfranken registrierte die Polizei mit 41 Schulwegunfällen erstmals wieder eine Steigerung um acht Unfälle. Dabei verletzten sich 43 Schüler leicht und vier schwer.

Die Polizei, die in den nächsten Wochen Überwachungsaktionen und Geschwindigkeitskontrollen durchführen wird, rät: Eltern sollten mit ihren Kindern schon vor dem Tag der Einschulung den Weg immer wieder üben, das Verhalten der Sprösslinge beobachten und den Ablauf wiederholen.

Die Polizei und die Landesverkehrswacht Bayern empfehlen zudem:

An Fußgängerampel und Zebrastreifen erst losgehen, wenn alle Autos wirklich stehen geblieben sind.
Wählen Sie einen Schulweg mit möglichst wenig Verkehrskreuzungen und schlecht einsehbaren Ausfahrten.
Lassen Sie sich den Schulweg auch von Ihrem Kind erklären. So erkennt es Gefahrenstellen häufig selbst.
Schicken Sie ihr Kind so rechtzeitig auf den Weg, dass es ihn in Ruhe bewältigen kann.

Kinder sollen so angezogen sein, dass sie auch bei schlechtem Wetter gut gesehen werden können.
Lassen Sie Ihr Kind erst mit dem Fahrrad in die Schule fahren, wenn es in der vierten Klasse die Fahrradprüfung erfolgreich bestanden hat.
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