Lohndorf
Allerheiligen

Neuer Friedhof, alter Brauch

Die Lohndorfer begingen den Feiertag erstmals in ihrem neugestalteten Friedhof.
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Pfarrer Marianus Schramm bei der Segnung der Gräber auf dem neugetalteten Friedhof in Lohndorf Joseph Beck
Pfarrer Marianus Schramm bei der Segnung der Gräber auf dem neugetalteten Friedhof in Lohndorf Joseph Beck
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Nach dem Allerheiligengottesdienst in der Kirche Mariä Geburt in Lohndorf gingen alle Gläubigen von Lohndorf und Tiefenellern und die vielen Besucher auf den neben der Andreaskapelle liegenden Friedhof. Dort gedachten sie der Verstorbenen. Pfarrer Marianus Schramm las Gebete und Fürbitten. Dann segnete er die schon bestehenden und die neu errichteten Gräber.

Anschließend erläuterte Schramm kurz die Umgestaltung des Friedhofes, der der katholischcn Kirchenstiftung Lohndorf gehört. Die Wege seien verbreitert und neu gepflastert worden, der Eingang wurde ebenfalls verbreitert und ein neues Tor installiert. Neu seien auch ein Urnengemeinschaftsgrab und 23 einzelne Urnengräber angelegt worden. Dank sagte er dem Kirchenrat, allen Helfern, besonders aber Kirchenpfleger Fritz Stumpf.

Die Gedenkstätte an der Andreaskapelle für die Gefallenen, den Schützenverein und den Verein für Gartenbau und Landschaftspflege wurde ebenfalls neu geordnet. Einige Restarbeiten wie Rasen ansäen oder Sträucher pflanzen und der Bau eines neuen Brunnens im unteren Friedhofsteil werden noch erledigt, so Pfarrer Schramm. Nach dem Segen und Singen des Auferstehungsliedes endete die Feier. Sie wurde musikalisch von der Blaskapelle Lohndorf umrahmt.
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