Bamberg
Verkehr

Neue Radspuren sollen Kreuzung am Markusplatz sicherer machen

Durch breitere Radstreifen soll die Kreuzung am Markusplatz sicherer werden. Die neue Verkehrsführung wird zunächst ein Jahr lang getestet.
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Bis zu 2,5 Meter breit ist die neue Radspur am Markusplatz. Foto: Ronald Rinklef
Bis zu 2,5 Meter breit ist die neue Radspur am Markusplatz. Foto: Ronald Rinklef

Gelbe Linien markieren die neuen Radspuren an der Kreuzung Kapuzinerstraße/Markusplatz. Den Radfahrern wurde mit der Verkehrsmaßnahme deutlich mehr Raum zugesprochen: Auf bis zu 2,5 Meter breiten Spuren bleibt genug Platz zu Autos, Lastwagen und Bussen an der vielbefahrenen Kreuzung. Zudem haben auch die Fußgänger nun einen breiteren Gehweg, da der Radstreifen nun auf der Straße entlang führt und so der ehemalige Radweg zum Gehen genutzt werden kann.

Die Verkehrsmaßnahme wurde am Montag von Stadtverwaltung und Polizei vorgestellt. Am Holzmarkt soll demnächst auch die zusätzliche Rechtsabbiegespur für Radler fertig gestellt werden. Die neue Verkehrsführung am Markusplatz kostete insgesamt 18 000 Euro. Das ist deutlich günstiger als eine andere Variante, die ebenfalls im Gespräch war. Bei dieser wäre ein Linksabbieger-Streifen für Radfahrer am Ende der Kapuzinerstraße entstanden. Weil die Radfahrer dann zwischen zwei Autospuren hätten entlangfahren müssen, halten Stadtverwaltung wie Radaktivist Christian Hader die Variante mit einer breiten Spur, die nun ein Jahr lang getestet wird, auch für deutlich sicherer.

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat die Verkehrsmaßnahmen am Markusplatz auf ihrer Facebook-Seite angekündigt. Die meisten Nutzer bringen ihre Zufriedenheit mit einem "Gefällt-mir" zum Ausdruck, doch gibt es auch einige kritische Stimmen unter dem Beitrag.

 

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