Oberhaid
Freizeit

Neu: Oberhaid griffbereit - im Taschenformat

Wer wissen will, wo er in der Gemeinde welche Freizeitmöglichkeit vorfindet, muss sich nun nicht mehr durch viele Broschüren wühlen. Die neue "Freizeitkarte" führt zu allen sportlichen, kulturellen und kulinarischen Angeboten, noch dazu im praktischen Taschenformat.
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Eine Vielzahl von Oberhaid-Flyer wird durch die neue Freizeitkarte, die Bürgermeister Carsten Joneitis gerade hält, ersetzt. Foto: Ursula Stark
Eine Vielzahl von Oberhaid-Flyer wird durch die neue Freizeitkarte, die Bürgermeister Carsten Joneitis gerade hält, ersetzt. Foto: Ursula Stark
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Was lange währt. Drei Jahre hat es letztlich gebraucht, bis alles, was die Freizeit rund um Oberhaid versüßt, auf einen Blick zu sehen ist: Die neue Freizeitkarte ist fertig und liegt aus. Bürgermeister Carsten Joneitis (SPD) präsentierte das fast druckfrische Werk nach der Erstpräsentation beim Neujahrsempfang nun auch im Gemeinderat. Denn der hatte das Projekt mit seinem Beschluss vor drei Jahren auf den Weg gebracht.

Für Landesgartenschau geplant

Ausgangspunkt war eigentlich der Beitrag für die Landesgartenschau (LGS) vor zwei Jahren. Im Vorfeld hatte Oberhaid sich Gedanken gemacht, wie man dabei am besten auf sich aufmerksam machen und punkten könnte. Die Schnittstelle zwischen Main- und Bier-Franken hat aber, wie sich bei den Vorarbeiten zeigte, so viel zu bieten, dass eine wirklich ansprechende und übersichtliche Zusammenschau bis zur LGS nicht hatte fertig werden können. Was man aber mitnahm, das war die Empfehlung der LGS-Macher für einen kompetenten Partner.

Bislang, und darin ist das Problem begründet, waren es insgesamt zwölf verschiedene Flyer, die Einheimische und Besucher zu Sehenswürdigkeiten, Gastronomiebetrieben, Sportstätten, Wander-, Rad- und Fitness-Routen führen sollten. Zu viel und etliche schon vor über zehn Jahren erstmals aufgelegt, erklärt der Bürgermeister dazu.

Eine wesentliche Forderung für das neue Werk betraf das Format: Die neue Übersichtskarte der Freitzeitangebote der Gemeinde sollte in die Hosentasche passen, "damit man sie auch überall dabei haben kann," so Joneitis.

3600 Euro investiert

Jetzt liegt die Karte vor. 3000 Euro für die Erstellung und 600 Euro für den Druck hat die Gemeinde investiert. 2500 kostenlose Exemplare warten auf Einheimische und Touristen gleichermaßen und liegen im Bürgeramt der Gemeinde sowie in Kürze auch in der Infothek des Landratsamtes in Bamberg aus.

"Entdecken Sie Oberhaid" fordert das Deckblatt der gemeindlichen "Freizeitkarte" auf. "Natur wird zum Erlebnis" heißt es weiter, aber auch zu kulturellen und kulinarischen Zielen weist die Freizeitkarte den Weg, Verläufe von Rad, Wander, Walking und Jogging-Strecken werden ebenso angezeigt, wie dabei anfallende Höhendifferenzen.
Weil die Gemeinde die Schnittstelle zwischen Bier- und Weinfranken ist, sind die beiden Gemeindeteile Staffelbach und Unterhaid stimmig eingebunden. Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) ist in eigener Sache und mit einer Anzeige vertreten.

Schließlich können Touristen auch die Bahn nehmen, um nach Oberhaid zu gelangen. Aber auch Mainweg, Rennweg, Mainradweg oder Weinradweg führen nach Oberhaid, es gibt überdies eine Kanu-Anlegestelle. Freilich können nicht nur Wanderer und Radler sich rund um Oberhaid betätigen. Auch Freunde des Nordic Walking werden in einem eigenen Zentrum und einer Auswahl von drei Strecken fündig.

Kulturell Interessierten bietet Oberhaid beispielsweise die Wallfahrtskirche St. Bartholomäus oder die schmucke historische Kellergasse in Unterhaid. Kulinarisch lässt sich einiges unternehmen: In Oberhaid, Staffelbach und Unterhaid finden sich diverse Gaststätten, Brauereien, Bierkeller, Heckenwirtschaften und Weinstuben.Einheimische und Fremde dürften in dieser Freizeitkarte deswegen wohl gleichermaßen nachschlagen, da neben Telefonnummern auch die Öffnungszeiten vermerkt sind.

Beschilderung kommt noch

Was als Ergänzung zu der Karte noch aussteht, so ließ der Bürgermeister bei der Präsentation im Gemeinderat wissen, das sei die Beschilderung einiger Wanderwege. Darum werde sich die Jugend des Vereins Kommunale Jugendarbeit kümmern.

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