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Nachfolger von Bert Peßler übernimmt

Bertram Wagner hat als Nachfolger von Bert Peßler (90) die Leitung des Klaus Haferkorn-Gedächtnisturniers übernommen.
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Zum 35. Mal beim Turnier dabei: Turnier-Organisator Wagner (rechts) übergibt an die Rekord-Gewinner mit Spielführer Rainer Schabacker (Zweiter von rechts) die Erinnerungs-Urkunden. Foto: Katja Wagner
Zum 35. Mal beim Turnier dabei: Turnier-Organisator Wagner (rechts) übergibt an die Rekord-Gewinner mit Spielführer Rainer Schabacker (Zweiter von rechts) die Erinnerungs-Urkunden. Foto: Katja Wagner
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Erstmals in seinem ereignisreichen (Sportler-)Leben konnte "Turniervater" Bert Peßler, der vor gut einer Woche seinen 90. Geburtstag feierte, als Ehrengast ganz entspannt dem traditionsreichen "Treffen" mit über 300 Teilnehmern in der Oddset Sports Lounge der Brose-Arena beiwohnen. Im Vorjahr hatte er als Gründer dieser Großveranstaltung nach 55 Jahren das Amt als Turnier-Chef niedergelegt. Heuer bekam Peßler als Präsent für seinen "Runden" von seinen "Haferkörnern" ein Notebook - der emotionale Höhepunkt des Abends.

Die "Fußstapfen" waren zweifelsohne groß für seinen Nachfolger Bertram Wagner, der bei seiner "Premiere" zusammen mit dem engagierten Organisationsteam alles unternommen hat, damit dieser Amtsübergang reibungslos vonstatten ging.
Erleichterung war schon zu verspüren, als der über 15-stündige Turniertag sowohl sportlich als auch organisatorisch "gelaufen" war.

Ein derartiger Wechsel initiiert natürlich auch neue Ideen und Strukturen: Unter der Federführung von Statistik-Ass Reinhold Eckert wurde beim 56. Turnier erstmals ein 28-seitiges Programmheft verteilt, das von heuer an alljährlich erscheinen soll. Natürlich wurde an Bewährtem festgehalten: Die Ehrungen sind immer noch eine Auszeichnung der besonderen Art, die einerseits viel Statistikarbeit erfordert, andererseits aber auch dem Turnier eine ganz spezielle Note verleiht.

Bei den Mannschafts-Jubiläen - "Die Peripheren" (35. Teilnahme), die "Pharisäer" (30.), und "dei Muddä" (10.) - wurden die Erstgenannten nicht nur für ihre Mitwirkung stürmisch gefeiert, sondern insbesondere wegen ihrer beeindruckenden Titelsammlung von zehn Siegen. Rainer Schabacker, Wolfgang Goppert, Hans-Jürgen Uch und Co. haben Haferkorn-Geschichte geschrieben. Ebenfalls 35 Turniere haben die "ewigen Rivalen" Robert Heckel, Bertram Wagner, Franz Melber und Heinz-Georg Bloß von den "Aireußern" auf dem Konto.

Die weiteren Einzel-Jubiläen: 30. Teilnahme für Wolfgang Dippold, Harald Skowronski (beide "Die Aasgeier"), Gerald Kappler ("Pharisäer"); 25. Teilnahme für Jürgen Kohring ("Kuffekl GmbH"), Helmut Wittmann ("Die Peripheren"), Udo Linz, Axel Schindler (beide "SDI 85"), Axel Gerhartz ("Anabole Steroide"); 20. Teilnahme für Christof Hößler ("Morbus Schlatter"), Andreas Döpp, Alexander Koch (beide "Adam & Eva") und Torsten Lang ("Run and Gun").

Übertroffen werden alle von "Urgestein" Heinz Dobrzanski, der als Mitarbeiter und Schiedsrichter zum 40. Mal dabei war. Weiter: Roland Back und Georg Zenk waren bereits 30 mal als Schiedsrichter im Einsatz.

Den krönenden Abschluss des offiziellen Teils bildeten traditionell die Vorstellungen des Neulings und der Sieger. Während die jungen "Ali Kaba's Räuber" auf dem Spielfeld zuvor noch Lehrgeld zahlen mussten, präsentierten sie sich auf der Bühne mit ihrer medialen Präsentation in Hochform und wurden begeistert in den Kreis der Haferkorn-Familie aufgenommen. Aber auch der Turniersieger "Airich" zeigte gute Bühnen-Unterhaltung: Nach einem Gedicht über den Turnierverlauf wurde Christoph Höning vom Finalisten "Lieblings-Liebige" mit Haferkorn-Fragen sehr unterhaltsam über das Turnier "ausgequetscht".

Die "Mutter aller Schulturniere" hat den Übergang geschafft - und gemäß dem Motto "nach dem Turnier ist vor dem Turnier" verkündete Bertram Wagner den 23. Dezember 2014 als nächsten "Haferkorn"-Termin.
















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